Grundsätzlich erst mal ist der Digital Lifestyle eine Lebenseinstellung. Du musst nicht von allem überzeugt sein, dafür musst du auch nicht alles umsetzen, was ich dir hier zeige und erkläre.

Für mich besteht der Digital Lifestyle aus verschiedenen Aspekten e, auf die ich im Folgenden näher eingehe.

1. Paperless Living – Das papierlose Büro

Als ich 2014 angefangen habe mich mit den Themen Produktivität und damals vor allem noch Selbstmanagement zu beschäftigen, bin ich immer mal wieder dazu gekommen, dass man seinen Papierkram also das Office auch effizienter gestalten kann.

Damals hatte ich immer großes Interesse daran, ein Office im amerikanischen Stil zu haben. Also diese tollen dünnen Mappen, die man zum Beispiel auch als Aktendeckel kennt, als Ordnerstruktur zu nutzen.

Trotz Umstellung meines Büros daheim wurde ich nicht produktiver. Ehrlich gesagt habe ich bis dahin nie sonderlich produktiv gearbeitet, was bürokratische Angelegenheiten anging.

Es gab mein ganzes Leben lang immer kleine Ecken, wo Sachen zu finden waren, mit denen ich nicht so viel zu tun haben wollte. Später waren das dann Briefe oder allgemein Papierkram

Erst Mitte 2015 kam ich durch viel Recherche über papierloses Leben auf dem Blog von www.larsbobach.de und seine Anleitung wie man ein papierloses Büro managen kann. Das hat mich inspiriert, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ja mittlerweile sehe ich Papier sogar als Belastung an. (Das habe ich unterbewusst wohl mein ganzes Leben schon 😉 )

Trotz einiger Monate der Eingewöhnung und Umsetzung des papierlosen Büros kann ich mittlerweile sagen, dass ich papierlos Lebe und es liebe.

Prokrastinieren oder Schummel Ecken voller Papierkram gibt es nicht mehr. Einzig meine Frau braucht hier und da noch Papier für Notizen oder Behörden natürlich.

2. Mobile Office inklusive iPad-only

Ich bin begeisterter Nutzer der Geräte von Apple, auch wenn ich ein MacBook habe nutze, ich es so gut wie nie. Mobile Office bedeutet für mich, ausschließlich auf Mobile Geräte zuzugreifen. Das wären in meinem Fall mein iPhone und das iPad. Nur in Ausnahmefällen greife ich auf das MacBook zurück.

Momentan nutze ich ein iPad Air 2 mit Logitech Keys-to-Go Bluetooth Tastatur. Darüber schreibe ich alle Texte, surfe im Internet, bilde mich weiter und dank Netflix kann ich jederzeit meine Lieblingsserie Streamen.

Der Vorteil besteht für mich darin, dass ich entweder mein iPad oder das iPhone jederzeit dabei habe. Ich spare mir so auch den Erwerb diverser Apps auf dem MacBook.

Der größte Vorteil besteht jedoch in der Art und Weise des Arbeitens. Durch die App Technologie ist man viel fokussierter, da man nur eine (ok auf dem iPad gehen auch 2 Apps) App gleichzeitig offen hat.

3. Minimalismus bzw. minimalistisch Leben

Ok der Minimalismus steht mit einem Bein etwas außerhalb des digital Lifestyle. Trotzdem gehört er für mich dazu. So klatsche ich meine Geräte nicht sinnlos mit Apps voll, bis zum Geht nicht mehr. Entweder teste ich die Apps und hebe Sie deshalb kurzfristig auf oder Sie bleiben nicht lange auf dem Gerät. Langfristig bleiben nur meine Must-have Apps auf den Geräten.

Ich habe auch keinen festen Schreibtisch mehr um einfach mehr Freiheit zu haben. So habe ich die Möglichkeit an jedem beliebigen Ort zu schreiben. Meine Ablage für das Papierlose Büro habe ich in meinem Wandschrank versteckt. Sodass ich diese nur an meinem „Scanning Day“ zu Gesicht bekomme.

4. Cloud Living als wichtiges Merkmal des Digital Lifestyle

Das Thema Cloud Living steht sehr nah beim Paperless Living. So nutze ich das Programm Evernote zum Beispiel für alles schriftliche. Sei es mein Büro oder Notizensammlungen, Artikelideen und das Archiv meiner geschriebenen Texte.

Auch mein Aufgabenverwaltungsprogramm ToDoist ist dank der Cloud auf all meinen Geräten synchron.

Außerdem nutze ich Dropbox hin und wieder als Ablage für diverse Dateien.

Auch wenn sich die Wege bei Cloudlösungen trennen, bin ich definitiv Verfechter davon. Die vielen Vorteile überwiegen meiner Meinung nach die Nachteile.

Ich konnte bislang durch die Cloud immer auf Geräte mit der geringsten Speicherkapazität zurück greifen.

Bis dahin lass es dir gut gehen

PS: Poste deine Gedanken zu dem Thema doch gerne als Kommentar. Ich freue mich drauf.

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Ich bin ein absoluter Apple Fanboy, habe auch schon im Kundenservice von Apple und anderen Technikunternehmen gearbeitet. Weil ich im Frühjahr 2015 die Diagnose auf Multiple Sklerose bekommen habe, beschäftige mich damit ein produktiveres und entspannteres Leben mithilfe von digitalen Hilfsmitteln zu führen. Zudem ist es mir eine Vision auch anderen MS Betroffenen zu helfen den Alltag zu bewältigen.
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