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Jeder Mensch hat sie gehört. Aber nicht jeder hat eins an das er glaubt. Die Rede ist von einem Lebensmotto.

Sehr oft ist es so, dass wir uns gar nicht bewusst sind ein Lebensmotto zu haben. Unser handeln spricht aber Bände darüber welches Motto wir haben.
Michael hat in seiner Blogparade dazu aufgerufen über unser Lebensmotto zu schreiben.

Welche Erfahrungen konnte ich bisher sammeln?

Lange Zeit war ich mir selbst nicht bewusst nach welchem Motto ich lebe. Ich habe genauso wie viele andere Menschen gesagt, dass das Leben unfair ist. Alles was mir passiert, passiert weil das Schicksal mir wohl eins auswischen will.
Ich bin tatsächlich nicht auf die Idee gekommen, dass all die Geschehnisse nur auf meinem eigenen handeln beruhen. Eines Tages bin ich aufgewacht und hatte diesen einen Satz in meinem Kopf. Er hat mich nicht mehr losgelassen, egal was ich gemacht habe.
Also habe ich zurück geschaut. Zurück auf mein Leben. Ich habe mir diesen einen Satz dabei immer im Kopf behalten. Ich war erstaunt, denn plötzlich hat alles einen Sinn ergeben. Mein Leben war keine Aneinanderreihung von schlechten und unfairen Ereignissen. Es gehörte alles zusammen. Das große, ganze Bild war plötzlich erkenntlich und ich wusste für mich nun wieso mein Leben so verlaufen ist und auch weiterhin so verlaufen wird wenn ich nix mache.

Denn: „Life is a challenge!“
Das ist mein Motto. Von diesem Moment war mir nicht nur das bewusst, sondern auch: „I am the Challenger!“
Das ganze soll heißen. Das Leben ist für mich wie eine Herausforderung. Jede einzelne Situation, jedes Ereignis ist dafür da mich zu testen.
Wir alle wissen, dass das Leben kein Ponyhof ist. Es ist nicht leicht und geschenkt wird uns auch nix. Wenn wir andere Leute sehen, die reich, erfolgreich, schön oder andere Sachen haben denken wir oft, dass diese Menschen Glück im Leben hatten. Die haben es so leicht und wir so schwer. Doch wissen wir nicht was diese Menschen durchgemacht haben oder machen.
Ich habe aufgehört meine Misserfolge anderen zu schreiben und andere Menschen für ihren Erfolg zu beneiden. Stattdessen bin ich mir darüber klar geworden, dass ich selbst für mein Leben und meine Erfolge und Misserfolge zuständig bin. Wenn ich will, dass sich etwas ändert muss ich etwas unternehmen.

Mein Motto und meine Einstellung war oft hinderlich

Ich habe damals meine Schule beendet und habe lange nicht gewusst was ich einmal machen möchte. Ich denke da geht es mir ähnlich wie vielen anderen auch. Es gab tatsächlich Bereiche die mich interessierten. Allerdings haben mich dabei eher die Facetten aus Filmen und Serien beeinflusst und nicht die wirklichen Gegebenheiten des Jobs.
Ich habe also nach der Schule lange Zeit zuhause gegammelt anstatt eine Ausbildung anzufangen. Gleichzeitig habe ich immer wieder an einer Fantasy Geschichte geschrieben, die ich irgendwann mit 15 angefangen habe zu schreiben. In der Zwischenzeit habe ich versucht auf unterschiedlichen Wegen wissen zu erlangen um verschiedene Sachen zu lernen.
Jetzt, einige Jahre später, weiß ich wieso ich bis heute keine Ausbildung abgeschlossen habe. Ich habe viele verschiedene Jobs gehabt und mich neben den Berufen privat weitergebildet.
Das einzige Problem dabei ist nur, dass wir alle Wissen in was für einem Land wir leben. In Deutschland zählen nur Scheine. Ich habe das viel zu oft gehört. Weil ich bis heute keine Ausbildung habe, wäre ich wohl ungebildeter als andere. Wieso also habe ich in einigen Berufen weitaus besser performend als ausgebildete Fachkräfte? Ich habe mir Fähigkeiten zu Nutze gemacht um effizienter zu arbeiten.

Solche Praktiken wurden scheinbar nicht in der Ausbildung vermittelt. Dafür konnten diese Leute Tabellen und teils magische Kunststücke mit Excel vollbringen. (Nebenbei, wir haben nie Excel benötigt) Ich kann schlichte Tabellen erstellen aber keine Wunder vollbringen. Bis heute war es auch nicht nötig dies zu tun.

Wo stehe ich heute?

Ich habe wie bereits erwähnt keine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen. Dafür habe ich gute Erfahrungen in diversen Berufen gesammelt und bin nach langer Überlegung beim Bloggen gelandet. In den meisten Fällen lernt man heutzutage nix darüber sich selbst zu managen. Effizient zu arbeiten und dabei auch noch kreativ zu sein. Das alles möchte ich gerne weitergeben.
Ich treffe immer wieder Menschen die mich fragen wieso ich keine Ausbildung habe oder noch mache. Ich möchte aber nicht für absolute Unterbezahlung in einem Unternehmen sitzen, wo mein Chef 10x soviel Geld verdient nur weil ich gute Arbeit mache. Und dann gleichzeitig wieder die Schulbank zu drücken. Niemals.
Auch wenn das keine einfache Situation ist. Mir ist es mittlerweile bewusst und ich bin gespannt darauf was die Zukunft bereit hält, denn mittlerweile stehe ich auf die Herausforderung.

Fazit

Wenn ich mich mit Menschen unterhalte interessiert es mich nicht was sie alles gelernt und erreicht haben. Mich interessiert der Mensch mit dem ich spreche und nicht seine Scheine und Zertifikate. Es reicht eine Vision zu haben die man erreichen möchte. Nicht umsonst haben Leute wie Bill Gates oder Steve Jobs die Schule für ihre Leidenschaft geopfert.
Wer die Biografie von Steve kennt, weiß das der Mann kein leichtes Leben hatte. Doch er hat immer weiter gemacht, weil es seine Leidenschaft war. Und wie können wir heute davon profitieren? Millionen von Menschen haben Apple Geräte. Gleichzeitig ist Apple eine der größten und lukrativsten Firmen unserer Zeit.
Und solange wir in der Schule nicht lernen was im Leben wichtig ist bin ich tatsächlich fest der Überzeugung, dass Leidenschaft und Vision vor Schule geht.
Die Bildung übernehmen wir selber dank unserer Leidenschaft. Wieso sollen wir also Sachen zwanghaft Lernen die wir nicht benötigen oder nie einsetzen werden?

Alles klar, das waren jetzt auch mal etwas intimere Einblicke in mein Leben. Wie stehst du zu dem Thema? Hinterlasse deine Meinung doch in den Kommentaren.

Bis dahin lass es dir gut gehen,

 

Merlin Mechler
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Merlin Mechler

Ich bin ein absoluter Apple Fanboy, habe auch schon im Kundenservice von Apple und anderen Technikunternehmen gearbeitet. Weil ich im Frühjahr 2015 die Diagnose auf Multiple Sklerose bekommen habe, beschäftige mich damit ein produktiveres und entspannteres Leben mithilfe von digitalen Hilfsmitteln zu führen. Zudem ist es mir eine Vision auch anderen MS Betroffenen zu helfen den Alltag zu bewältigen.
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