Im sechsten Teil meiner Evernote 101 Artikelserie zeige ich dir wie Evernote dich in deiner Bloggertätigkeit unterstützen kann.

Hier sind die anderen Artikel der Serie


 

Artikel 1 – Evernote als CRM-light nutzen

Artikel 2 – Evernote als digitale Bibliothek nutzen

Artikel 3 – Evernote für ein papierloses Projektmanagement nutzen

Artikel 4 – Evernote für ein papierloses Büro nutzen

Artikel 5 – Evernote für dein Aufgabenmanagement nutzen

Artikel 6 – Evernote für dein Blogbusiness nutzen

Artikel 7 – Evernote als Newsletter-Management-Zentrale nutzen (coming soon)

Artikel 8 – Evernote im Eventmanagement einsetzen (coming soon)


 

Ähnlich wie bei Textern hast du mehrere feste Schritte die erledigt werden müssen bevor ein Artikel veröffentlicht wird. Darüber hinaus kannst du aber auch Inspiration, Redaktionsplan und das Schreiben selbst in Evernote managen. Nun aber erstmal Schritt für Schritt.

 

Der Redaktionsplan

 

Es ist wichtig eine Zentrale Anlaufstelle zu haben, in der du deine Inspirationen festhalten kannst. Das heißt du kannst Themen für deine zukünftigen Blogartikel festhalten, entsprechendes Referenzmaterial hinterlegen und sogar deinen Blogartikel schreiben.

Erstelle dir also zuerst ein Notizbuch mit der Bezeichnung Redaktionsplan. In diesem Notizbuch erstellst du nun Notizen für deine Artikel. Der Titel der Notiz ist gleich der Überschrift deines Artikels. Solltest du noch keine Überschrift haben kannst du auch grob zusammenfassen um was es gehen soll.

Innerhalb der Notiz kannst du dir nun, wenn du das möchtest, eine Checkliste erstellen mit den nächsten Schritten. Ein Beispiel dafür wäre:

Es ist auch wichtig, dass du alle Seiten, Unterlagen und Texte die du als Inspiration für deinen Text brauchst mit in dem Notizbuch speicherst. Das gibt dir die Option schnell danach zu suchen und auch bestimmte Passagen zu suchen beziehungsweise zu finden.

 

Schreiben & Konzeption

 

Der nächste Schritt ist ganz klar das Schreiben. Planung ist schließlich schön und gut, ein hervorragender Blogartikel wird es jedoch erst durch dich und deinen Schreibstil.

Ich schreibe meistens zuerst die Überschrift. Im zweiten Schritt versuche ich mir ein Konzept zu erarbeiten indem ich Zwischenüberschriften finde und entwickle. Sobald ich das habe fange ich an den Text unter den Überschriften zu schreiben.

Ich habe bereits viele Blogratgeber gelesen. Wenn du das auch getan hast, wirst du dich vielleicht wundern, dass ich das Pferd quasi von hinten aufzäume. Allerdings hilft mir dieser Vorgang Schritt für Schritt einen Text in meinem Kopf zu entwickeln. Ich kann dir nur den Rat geben es auch mal so auszuprobieren.

Das schöne bei Evernote ist, dass du eine sehr störungsfreie Umgebung zum schreiben hast. Ich habe damals mal eine Fantasy Geschichte geschrieben und dafür OpenOffice genutzt. Ich bin dabei fast verrückt geworden.

Sorge beim schreiben für einen klaren und freien Kopf um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Klick um zu Tweeten

Übersicht

 

Du hast eine Zentrale Stelle für deine Infos, bist dabei deinen Text zu schreiben. Und wenn du mal gerade eine zündende Idee benötigst um weiterzuschreiben, hast du ja glücklicherweise auch Referenzmaterial gespeichert.

Was passiert jedoch wenn du mal nicht in einem Rutsch durchschreibst? Das ist normal nebenbei. Ich schreibe meine Artikel auch meistens in mehreren Durchgängen.

Um immer auf den aktuellen Stand zu sein ohne komplett alles wieder durchzugehen haben wir, wie oben beschrieben, eine Checkliste erstellt.

Du kannst so nicht nur den Stand deines Artikels sehen sondern auch ob er korrigiert werden muss. Eventuell hast du die Korrektur ja outgesourcet? Dann kannst du bei Abgabe zur Korrektur ein Datum dahintersetzen um nicht zu vergessen nachzuhaken.

 

Das Archiv

 

Für mich persönlich fast genauso wichtig wie alle anderen Punkte oben zusammen. Nachdem ich meinen Artikel fertiggestellt habe und er auch veröffentlicht ist, exportiere ich den fertigen Artikel mitsamt der Bilder und Links in ein separates Notizbuch in welchem ich alle Blogartikel archiviere.

 

Fazit

 

Mit dieser Struktur bist du immer up2date! Du weißt immer was du zu tun hast und kannst jederzeit und von jedem Ort aus schreiben.

Auch wenn du mal eine Durststrecke hast und nicht weiter weißt, kannst du mit Hilfe deiner Inspirationsdatenbank neue Ideen sammeln.

Wenn du zusätzlich noch eine Schreibroutine verinnerlichst, wirst du keine Probleme und auch keine Denk- oder Schreibblockaden mehr haben.

Wie siehst du das? Nutzt du Evernote für dein Blogbusiness? Hinterlasse deine Meinung doch in den Kommentaren

 

Bis dahin keep going!

Merlin Mechler
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Merlin Mechler

Ich bin ein absoluter Apple Fanboy, habe auch schon im Kundenservice von Apple und anderen Technikunternehmen gearbeitet. Weil ich im Frühjahr 2015 die Diagnose auf Multiple Sklerose bekommen habe, beschäftige mich damit ein produktiveres und entspannteres Leben mithilfe von digitalen Hilfsmitteln zu führen. Zudem ist es mir eine Vision auch anderen MS Betroffenen zu helfen den Alltag zu bewältigen.
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2 Comments

  • carovankuchen

    Interessant. Ich bin ein Fan von Evernote. Du könntest ruhig mal eine Serie zu Evernote für Blogger machen. Wahrscheinlich lassen sich damit ja auch viele andere Dinge, die mit dem Blog in Verbindung stehen (Social Media Marketing etc.) super organisieren.

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