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Der Markt an Tools, Diensten und Plattformen zum effektiven arbeiten ist in den letzten Jahren so exorbitant gewachsen. Als Neuling fällt es zunächst schwer sich einen Überblick zu verschaffen. Egal welches Anliegen oder Problem du hast, sicherlich findest du mehr als eine Lösung dafür. In diesem Jungle an Software, Lösungen und anderen Sachen verliert man schnell die Übersicht und verrennt sich.

Ein Glück musst du dir gar keinen Kopf um all das Zeug zu machen. Es gibt soviele Leute die das bereits für dich getan haben. Ich bin einer davon und genau deshalb stelle ich dir jetzt meine Lieblingstools vor.

Lass dich inspirieren und suche die für dich passenden und besten Tools heraus. Gleichzeitig nehme ich mit diesem Blogpost an der Blogparade von Frank Bärmann teil. Schau auch dort vorbei und lass dich auch von den Tools der anderen inspirieren.

Auf was lege ich besonderen Wert?

Ich bin Blogger und Freigeist. Ich möchte nicht festgekettet an einem Schreibtisch sitzen. Es ist mir also extrem wichtig mobil zu sein. Ich möchte von jedem Ort aus arbeiten können.

Besonders wichtig ist aus diesem Grund natürlich die Cloud. Ohne die Cloud könnte ich nicht auf all meinen Geräten den gleichen Content und Bearbeitungsstand haben. Aus diesem Grund habe ich immer nur nach cloudbasierter Software geguckt.

Zudem sollte die Oberfläche simpel und minimalistisch sein. Tatsächlich steht Design für mich an oberster Stelle. Ich kann nicht mit einem Programm arbeiten, wenn mir das User Interface absolut nicht zusagt.

Der letzte wichtige Punkt ist die Flexibilität des Programms. Ich möchte nicht Tausend Tools nutzen. Lieber ist es mir nur eine Handvoll Tools für tausend verschiedene Anwendungsbereiche zu haben.

Die Geräte

Bildnachweis: Pixabay

Fangen wir ganz vorne an. Die Hardware. Die Geräte die ich tagtäglich nutze und mit den noch folgenden Tools bestücke.

Mein Setup besteht ausschließlich aus Apple Geräten. Genauer gesagt arbeite ich zu 60-70% an meinem iPhone. Hin und wieder am iPad und für ganz spezielle Notfälle in denen ich dazu gezwungen werde auch am MacBook.

Ich arbeite für gewöhnlich iPhone-only oder iPad-only. Ich probiere weitestgehend auf das Macbook zu verzichten.

Zu meinem iPad nutze ich zusätzlich noch einen Bamboo Stylus. Immer wenn ich handschriftlich Notizen machen muss oder Dokumente und Formulare ausfülle, setze ich auf den Stylus. Ansonsten ist das wichtigste Gadget neben meinen Geräten noch meine Logitech Keys-to-Go Bluetooth Tastatur. Diese kann ich mit jedem meiner Geräte koppeln und somit wesentlich mobiler und effektiver Schreiben. Alleine die Option Shortcuts am iPad zu nutzen ist der Wahnsinn.

Meine Apps, Tools und Programme

Bildnachweis: Pixabay

Grundsätzlich baut mein Setup auf drei Apps auf. Mit diesen Apps manage ich mein Leben und arbeite. Ich könnte sicherlich noch viel mehr nehmen. Allerdings ist es mir wichtig Tools zu verwenden, durch die ich soviele Anwendungsbereiche wie möglich abdecke.

Ulysses

Ulysses ist meine Schreibumgebung. Alle meine Texte werden konzeptioniert und geschrieben.

Natürlich habe ich auch andere Apps und Programme ausprobiert. Von iA Writer über OneNote, Evernote und auch Scrivener. Allerdings konnte mir keines dieser Programme absolute Zufriedenheit bescheren. Als Ulysses dann 2016 auch endlich seine App für das iPhone fertig entwickelt hatte, habe ich mit dem Eröffnungsrabatt zugeschlagen. Seit da an ist mir klar, dass ich keine andere App mehr benötige und nutzen möchte. Egal ob Texte schreiben, Outlines für Ideen oder Blogposts. Alles erstelle ich direkt in Ulysses und verarbeite es dann weiter.

Todoist

Todoist ist mein Taskmanager. Egal ob es Einkaufslisten, Checklisten für Blogartikel oder Aufgaben im Bereich Development sind. Alles wandert direkt in Todoist und wird von dort aus erledigt oder weiterverarbeitet.

Seit kurzem habe ich auch meinen Redaktionsplan von Trello nach Todoist überführt. Das beinhaltet neben der Blogartikel Planung auch meine Ideenliste.

Wenn ich also einen Interessanten Artikel oder eine Idee finde oder bekomme, clippe ich diesen beziehungsweise diese umgehend in Todoist.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich gerne so wenig Tools wie möglich nutze.

Trotz der vielen Apps und Programme im Bereich des Taskmanagements habe ich mich immer wieder für Todoist entschieden weil viele passende Aspekte zusammenkommen.

Das Design und die Benutzeroberfläche ist absolut stylish und gefällt mir mehr als bei anderen Programmen dieser Art.

Die Funktion des Todoist-Karma ist genial! Nicht nur als Ansporn immer mehr Punkte zu bekommen sondern vielmehr, weil du dir mit der Zeit anfängst einen Kopf zu machen wie du effektiver Arbeiten kannst. Die Erledigung deiner Aufgaben wird dir sehr schön aufgezeigt, sodass du schnell herausfiltern kannst an welchen Tagen du produktiver bist und an welchen eher nicht.

Wenn du Todoist nutzt, solltest du darauf achten den Urlaubsmodus zu aktivieren wenn du mal eine Auszeit oder eben Urlaub hast. Wenn nicht kann das Ergebnis schmerzen.

Evernote

Last but not least kommt Evernote.

Evernote ist mein digitales Gedächtnis. Alles was nicht sofort Verwendung findet oder archiviert werden muss kommt zu Evernote. Ich führe sowohl mein papierloses Büro, Projekte, als auch mein Blogartikel Archiv in Evernote.

Evernote hat mein Leben definitiv, merklich, verändert und verbessert. Zum einen hätte ich ohne Evernote nicht die Muße und Motivation gehabt mein ganzes Leben papierlos zu gestalten.

Auch die Idee für meinen Blog, die Leidenschaft für das produktive und minimalistische Leben hat Evernote in mir geweckt. Ich bin durch die Recherche nach mehr Wissen über Evernote auf interessante Blogs und Menschen gestoßen.

Ich bin mittlerweile Evernote Community Leader und habe eine Artikelserie mit dem Titel Evernote 101 gestartet. Die Artikelserie war mir wichtig, weil ich meinen Lesern damit einen guten Einstieg in die Nutzung von Evernote geben möchte.

Interessant finde ich bei anderen Evernote Nutzern auch immer die Struktur der Notizen. Wo viele Menschen probieren sich in das enge Korsett der Notizbücher zu zwängen um die ursprüngliche Ordnerstruktur nachzubauen, setze ich mittlerweile auf Schlagwörter. Persönlich habe ich noch 3 Notizbücher.

Die Inbox, das Cabinet und mein Archiv. (Ein dank an Michael Hyatt für seine unglaublich tolle Erklärung dieser Struktur.) Wichtig hierbei ist, dass gut 95% meiner Notizen im Archiv liegen. Nur Notizen mit denen ich aktuell oder zeitnah arbeite sind im Cabinet. Die Inbox, ganz klar, wird einmal wöchentlich geleert.

Fazit

Ich nutze wenige Tools um so viele Aufgaben wie möglich damit zu erledigen. Das ist auch teil meines Credos „Komplexe Workflows zu zerrupfen und so simpel wie möglich zu gestalten“

Ganz gemäß dem Paretoprinzip.

 

 

Bis dahin keep going!

 

 

Merlin Mechler
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Merlin Mechler

Ich bin ein absoluter Apple Fanboy, habe auch schon im Kundenservice von Apple und anderen Technikunternehmen gearbeitet. Weil ich im Frühjahr 2015 die Diagnose auf Multiple Sklerose bekommen habe, beschäftige mich damit ein produktiveres und entspannteres Leben mithilfe von digitalen Hilfsmitteln zu führen. Zudem ist es mir eine Vision auch anderen MS Betroffenen zu helfen den Alltag zu bewältigen.
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