Einfach mal gegen den Strom schwimmen und nur mit dem iPhone arbeiten. Geht das? Oh ja!

Es hat bei vielen bereits Klick gemacht. Wir sollten lieber weniger, statt mehr haben, nutzen und brauchen. Unter diesem Statement kommen Ideen und Visionen wie ein iPad-only Experiment zu Stande.

Die Idee dahinter ist es ausschließlich mit einem iPad zu arbeiten und andere Geräte wie PC oder Laptop weitestgehend zu verbannen.

Sehr inspirierende Geschichten dazu kannst du bei Lars Bobach und Ivan Blatter lesen. Beide haben sich der Challenge angenommen und die Vorteile für sich erkannt. Auch ich habe bereits eine solche Challenge unternommen und davon profitiert. Ich möchte aber noch einen Schritt weitergehen. Noch minimalistischer Arbeiten. Das hat mich auf die Idee gebracht sogar mein iPad ausgeschaltet zu lassen und lediglich mein iPhone zu nutzen.

1. Mobility und Gadgets des iPhone

Wie ist es wenn du mal irgendwo hingefahren bist um zu arbeiten? Viellleicht wolltest du mal in ein Kaffee oder zu einem Kollegen? Auf jeden Fall musste immer eine Menge an Gewicht mit schätze ich. Neben Laptop und Aufladekabel sind ja vielleicht auch noch andere Dinge auf die du nicht verzichten kannst. Letztlich ist es also eine Menge Gewicht was du mit dir rumschleppst.

Neben all diesen Gadgets hast du sicherlich auch noch dein Handy in der Hosentasche dabei. Natürlich, schließlich muss man dich ja erreichen können.

Mit dem iPhone-Only Lifestyle kannst du dir deine schwere Tasche wegdenken. Du hast ja schließlich nur dein Handy, welches du benötigst, dabei. Eine Tasche würdest du in diesem Fall nur benötigen wenn du zusätzliche Gadgets benötigst. In meinem Fall wäre das also ein Stylus um unterwegs schnell und effektiv Skizzen und Zeichnungen anzufertigen. Natürlich auch wichtig wenn ich mal eben etwas unterzeichnen muss oder andere handschriftliche Dinge zu erledigen habe. Ansonsten könnte ich jederzeit auch noch mein Logitech Keys-to-Go Keyboard aktivieren muss noch schneller und sicherer zu schreiben. Ich habe mich damals bei der Suche einer Bluetooth Tastatur extra für dieses Modell entschieden um frei und mobil zu sein. Ich habe kein Case in welches ich das iPad oder iPhone einclippe oder sonst irgendwelche Hindernisse.

Die Tastatur ist mit einem Wasserfesten Stoff überzogen um jederzeit und überall das optimale Schreiberlebniss zu bieten. Gerade mit Kindern kann es schnell mal vorkommen, dass diese mal etwas umwerfen.

Wenn ich mir jetzt vorstelle ich hätte ein Apple Bluetooth Keyboard für um die 100€ und mein Sohn würde vielleicht mal ein Glas Wasser umkippen und damit die Tastatur crashen… Ich wäre bedient. Das kann mir mit der Logitech zum Glück nicht passieren.

Und zum Schluss noch ein super wichtiges Gadget. Die Powerbank. Es reicht eine günstige PowerBank mit ca 10.000 mAh um den Tag mit deinem iPhone richtig durchzupowern. Selbst wenn du zwischen der Arbeit eine Pause machst und dir die neusten Folgen von GoT oder TWD (GoT = Game of Thrones, TWD = The Walking Dead) reinziehst, kannst du mit Hilfe der Powerbank trotzdem den restlichen Tag durchziehen ohne die Sorge zu haben das dir der Saft ausgeht.

Wie du siehst sucht die Mobilität dieses Lifestyles seinesgleichen. Natürlich komme ich auch noch zu einem weiteren unheimlich wichtigem Punkt.


 

2. Software? They named it Apps.

Picture by Torsten Dettlaff, Pexels

Für ein erfolgreich und produktiv laufendes Business benötigst du natürlich verschiedene Zutaten. Eine davon sind die richtigen Programme.

Zum Glück habe auch die Entwickler mittlerweile verstanden, dass es einen Wandel zum mobilen Arbeiten gibt und dementsprechend Apps für Ihre Softwarelösungen entwickelt.

Wenn dies nicht der Fall ist, haben viele Programme dennoch eine „Mobile Website“, sodass du dir die Seite als Lesezeichen auf dem Homescreen speichern kannst.

Sollte keine der oben genannten Möglichkeiten von deiner Software unterstützt werden ist es vermutlich Zeit für einen Wandel. Es gibt für jedes Vorhaben und jedes Problem mittlerweile Apps, finde einfach die passende für dich.

Ein Rat von mir, beziehungsweise dem Minimalisten in mir. Suche dir vielleicht direkt zum Start, Apps, welche soviele Anwendungsbereiche abdecken können wie nur irgend möglich.

Ein gutes Beispiel ist dafür Evernote. Egal ob Aufgabenmanagement, Archiv, digitale Wissensdatenbank oder auch noch zig andere Möglichkeiten. All das kannst du nur mit einem Programm abdecken.

Ich versuche regelmäßig alle meine Prozesse zu checken und nach minimalistischeren Wegen zu suchen. Zuletzt habe ich entschieden meinem Redaktionsplan von Trello direkt nach Ulysses zu bringen. Da ich dort eh alle Artikelideen sammle und regelmäßig schreibe, habe ich entschieden meinen Redaktionsplan dort abzubilden.

3. Last but not least, der Preis vom iPhone

Muss man ganz klar in den Vordergrund stellen. Aber der iPhone-only Lifestyle ist vergleichsweise günstig.

Egal ob du nun auf normalem Wege mit einem Laptop arbeitest oder schon in den Genuss des iPad-only Lifestyles gekommen bist. Du hast trotzdem immer ein Smartphone. Ganz klar damit du telefonieren kannst und dergleichen.

Bedenke nun aber, dass eben diese „Anschaffungskosten“ für den Laptop, Computer oder das iPad komplett wegfallen beziehungsweise gar nicht erst entstehen müssen wenn du direkt mit einem iPhone arbeitest.

Mittlerweile kannst du sogar bei der Größe des iPhones variieren. Egal ob du 4 Zoll, 4,7 Zoll oder 5,5 Zoll zum arbeiten benötigst. Apple hat ein iPhone Modell in jeder dieser Größen im Angebot.

Fazit

Nochmal kurz zusammengefasst

  • Du hast weniger Gewicht und bist mobiler.
  • Eventuell vorhandene Gadgets vom iPad können in den meisten Fällen übernommen werden. (Gilt nicht für das Apple Smart Keyboard und den Apple Pencil)
  • Auch bereits erworbene Apps vom iPad können in 99% der Fälle auf dem iPhone genutzt werden.
  • Du sparst zukünftig Kosten durch den Wegfall des Erwerbs neuer iPad oder Macbook Hardware.

Background

Wenn du dich nun vielleicht fragst wie man auf die Idee kommt nur mit einem iPhone zu arbeiten, anstatt eines Laptops.

Ich habe aufgrund meines Backgrounds nie genug Geld gehabt um mir einen Computer zu kaufen. Als ich 18 wurde könnte ich mir einen Handyvertrag machen und habe dann natürlich relativ schnell zum iPhone gegriffen. Ich habe damals sowohl angefangen darauf zu spielen als auch immer wieder zu schreiben.

Das iPhone 4 war seinerzeit das erste iPhone in meinem Besitz.

Ich habe also relativ früh angefangen mich daran zu gewöhnen mit einem kleinen (Scheiße verdammt, das iPhone 4 ist wirklich winzig…) Display zurecht zu finden und auch den Mobile Lifestyle für mich zu entdecken.

Jetzt bist du dran? Wie arbeitest du und welche Vorteile siehst du in deinem Arbeitsstil? Teile deine Meinung doch mit uns

(Visited 184 times, 1 visits today)

1 Comment

  1. Pingback: Der ultimative Guide wie du das iPad zum Allroundwunder machst - Merlin Mechler

Hinterlasse deine Meinung zum Thema