Ein Erfahrungsbericht des Adonit Pixel

Der Adonit Pixel ist der neueste Stylus aus dem Hause Adonit und steht in direkter Konkurrenz zum Apple Pencil.

Klingt verrückt?

Finde ich auch! Allerdings hat der Apple Pencil ein entscheidendes Problem, welches der Adonit Pixel angeht.

Die strikte Limitierung der Geräte.

Hast du kein iPad Pro brauchst du kein Apple Pencil. Er funktioniert schlicht und ergreifend nicht. Bei einem so gelungenem Stylus wie dem Apple Pencil ist diese Limitierung natürlich sehr schade für alle anderen iPad Besitzer gewesen und ebenso für die iPhone-Nutzer die hin und wieder einen Stylus auf ihrem iPhone verwenden.

Der knapp 90 € teure Adonit Pixel ist zwar teuer, aber immernoch knapp 20 € günstiger als der Apple Pencil. Für diesen Test wurde mir der Adonit Pixel von Jens, welcher auf Sir Apfelot regelmäßig über Themen rund um Apple bloggt, zur Verfügung gestellt. Mehr zu Jens und Sir Apfelot findest um auch noch am Ende des Artikels.

Die Nutzung des Adonit Pixel Stylus

Der Adonit Pixel kommt in einer schlichten kleinen Verpackung die sehr elegant wirkt.

Wie du siehst ist neben einer Broschüre lediglich der Adonit Pixel mit dem dazugehörigen Ladeadapter vorhanden. Den Ladestecker kann man per USB verbinden, welches bei den aktuellen MacBook mit fehlendem USB Adapter natürlich ungünstig ist.

Zum Glück habe ich noch ein Macbook Air aus 2012 mit 2 USB Steckplätzen. 😛

Der Adonit Pixel liegt sehr gut in der Hand, ist nicht zu schwer und hat zudem noch 2 Shortcut Buttons die man mit verschiedenen Funktionen belegen kann. Mit einem Druck auf den vorderen der beiden Buttons aktiviert sich der Pencil und du kannst direkt anfangen ihn mit einem deiner Geräte zu koppeln.

Ich habe bereits im vornherein verschiedene andere Tests gelesen in denen teilweise über die eingeschränkte Kompatibilität des Adonit Pixel geschrieben wurde.

Dem konnte ich nun so nicht zustimmen, weil ich keinerlei Einschränkung erlebt habe. Die Unterstützte App GoodNotes habe ich ebenfalls ausprobiert. Zudem kam die Notizfunktion in Apples eigener Notizen App und in OneNote zum Test. Das einzige Problem bei den „nicht-unterstützten“ Apps war die fehlende Handballenerkennung. Da diese bei mir aber auch bei GoodNotes eher zu Schwierigkeiten geführt hat, ist der Punkt für mich eher unwichtig.

Du kannst den Stylus nach Aktivierung auch zur Navigation in iOS verwenden.

Die dünne und somit sehr präzise Spitze des Stylus ist genial und bietet ein sehr angenehmes Gefühl beim schreiben und malen/zeichnen. Je nach Druck auf die Spitze des Stylus werden unterschiedliche Schriftstärken fabriziert.

Fazit des Adonit Pixel

Der Adonit Pixel bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung. Das ganze beruht auf 2 sehr simplen Punkten die ich dir im folgenden erkläre.

  1. Der günstigere Preis im Gegensatz zum Apple Pencil ist ein Vorteil, welchen man ganz klar nennen muss.
  2. Die Kompatibilität mit nahezu allen anderen Geräten ist der Hauptfaktor für die Empfehlung. Der Apple Pencil ist nur in Kombination mit einem iPad Pro zu nutzen. Wenn du allerdings kein iPad Pro hast, ist es eine wesentlich bessere und günstigere Lösung einfach den Adonit Pixel zu kaufen anstelle eines neuen iPad Pro.

Du kannst den Stylus ebenfalls auf deinem iPhone nutzen, also überlege dir am besten wie du langfristig deinen Stylus nutzen willst. Hin und wieder kann es sehr vorteilhaft sein auch auf dem iPhone einen Stylus zu nutzen.

Wenn du ein papierloses Büro mit dem iPad anstrebst, solltest du über kurz oder lang darüber nachdenken dir einen Stylus zuzulegen. Mit dem Adonit Pixel kannst du deinem iPad nur etwas gutes tun.

 

PS: Jens bloggt auf Sir Apfelot regelmäßig über die neusten Apple News und Trends und gibt dir Tutorials und How-To’s mit an die Hand. Wenn du also mal Probleme mit deinen Apple Geräten haben solltest findest du sicherlich eine Lösung bei Sir Apfelot. Ansonsten kannst du dich natürlich auch direkt an Jens wenden und ihn um Hilfe fragen.

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