Mit einer Gebirgskette zu mehr Produktivität

Mit einer Gebirgskette zu mehr Produktivität

Blog, Selbstmanagement

Es gibt viele, wirklich unglaublich viele Möglichkeiten etwas an deinem Selbstmanagement zu ändern. Tools und Programme. Letztlich solltest du natürlich versuchen dein Mindset anzupassen. Eine große Hilfe dabei kann eine europäische Gebirgskette sein. Zumindest wird die Methode so genannt.

ALPEN Methode
Bildnachweis: Pixabay, Bemerkungen: Merlin Mechler

Alpen Methode

A

Aufgaben müssen erfasst und niedergeschrieben werden.

Das bedeutet, dass du sofort wenn sich eine Aufgabe ergibt deinen Taskmanager zur Hand nimmst und notierst was du zu erledigen hast. Beachte hierbei die Unterteilung von Aufgaben und Projekten.

Aufgaben sind kleine, kurze Schritte die du ausführst. Sobald mehrere Aktionen nötig werden, solltest du ein Projekt daraus machen und die benötigten Schritte zur Vollendung unterordnen.

Was du für deinen Taskmanager benutzt hängt von deinen Vorlieben ab. Manch einer mag es sich alles in einem kleinen Notizbuch zu notieren. (In diesem Fall kann ich die Notizbücher von Leuchtturm 1920 empfehlen aufgrund der angenehmen Breite der Seiten)

Ich persönlich nutze hierfür die App Todoist. Ich habe dort alle wichtigen Aufgaben, Projekte und sogar meinen Redaktionsplan hinterlegt.

Tools die ich empfehle sind: Todoist, Wunderlist, Nozbe oder Trello

L

Länge der Aufgabe beziehungsweise Dauer abschätzen und bei der Aufgabenplanung festhalten.

Die Dauer der Aufgabe ist wichtig bei deiner Tagesplanung. So kannst du schnell und einfach sehen welche Aufgaben wie viel Zeit in Anspruch nehmen um deinen Tag optimal zu verplanen.

Nozbe bietet beispielsweise die Option, die länge der Aufgabe einzutragen.

P

Pufferzeit einplanen. 60/40 Verhältnis. 60% Planen und 40% freihalten für spontane Sachen.

Nehmen wir als Beispiel einen 8 Stunden Arbeitstag. Wenn du dich also an deine Tagesplanung setzt ist es wichtig nicht Aufgaben für die vollen 8 Stunden einzuplanen. Das mag am Anfang schwer sein, weil man denkt „Ich arbeite doch 8 Stunden, wieso soll ich dann 3 Stunden rumgammeln.

Ich versichere dir, dass du davon profitieren wirst nur 5 Stunden zu planen. Spontane Aufgaben, Zwischenfälle oder dergleichen kommen immer vor. Außerdem kann es auch vorkommen, dass das abarbeiten einer Aufgabe länger dauert als erwartet.

In diesem Fall wirst du froh sein eine Pufferzeit eingeplant zu haben.

E

Entscheidungen über die Priorität der Aufgaben treffen.

Bei der Planung deines Tages ist es natürlich essentiell wichtig zu wissen wie die Prioritäten deiner Aufgaben aussehen.

Bedenke: Es wäre fatal am Ende des Tages vielleicht 80% deiner Aufgabe erledigt zu haben, dann aber festzustellen, dass die restlichen 20% mit einer Deadline für den nächsten Tag versehen sind.

Um die Prioritäten deiner Aufgaben optimal zu setzen kannst du das Eisenhower Prinzip verwenden.

Tools wie Todoist oder Nozbe haben Funktionen für das Eisenhower Prinzip bereits mit an Bord.

N

Nachkontrolle.

Nach der Tagesplanung ist es nun im letzten Punkt wichtig, diesen in dein wöchentliches Review zu integrieren. Mit deinem wöchentlichen Review kannst du deine Performance einsehen und überprüfen.

Das ist besonders wichtig um deine Leistungen zu optimieren. Zudem hilft dir ein wöchentliches Review dabei auf Kurs zu bleiben und deine Ziele nicht aus den Augen zu lassen.

Fehler machen ist nicht schlimm sondern gut. Zumindest dann, wenn wir daraus lernen. Du kannst also sehen woran du gescheitert bist und beim nächsten mal aus dieser Erfahrung schöpfen um es besser zu machen.

Die gewonnenen Erkenntnisse deines Reviews solltest du nun direkt in deine Wochenplanung der nächsten Woche übernehmen.

Beim planen deiner Woche solltest du bereits darauf achten deine Ziele mit einzubeziehen. Plane feste Blöcke in denen du an deinen Zielen arbeitest.

Umsetzungsmöglichkeiten

Besonders praktisch ist es natürlich, wenn du die Alpen-Methode tagtäglich in deinen Workflow einbaust um eine Routine und schlussendlich eine Gewohnheit zu entwickeln. Mit Hilfe der Gewohnheit wirst du schlussendlich einen festen Anker haben, welcher dir hilft auch langfristig auf Kurs zu bleiben.

„Zeitmanagement Methoden sind immer nur ein kleiner Teil des ganzen großen. Merke ohne die richtige Einstellung bringen dir auch all die Methoden, Tools und Techniken nichts. Fang also bei dir selbst an zu arbeiten, anstatt die Lösung in Programmen und Tools zu suchen.“

GTD – Mit der 2-Minuten Regel zu mehr Effizienz

GTD – Mit der 2-Minuten Regel zu mehr Effizienz

Blog, Digital Lifestyle, Selbstmanagement

Ich widme mich mit diesem Blogpost einem zentralen Thema im Selbstmanagement. Viele Menschen kennen es, wenn du es noch nicht kennst musst du das Buch lesen.

Die Rede ist von der Getting Things Done Methode von David Allen. Ich bin mir sicher, dass ich mich nicht aus dem Fenster lehne wenn ich sage

GTD ist legendär und essentiell!“

Spezifischer gesagt, widme ich mich diesmal der 2-Minuten Regel, welche ein Kernelement von GTD ist.

Die 2-Minuten Regel findet an verschiedenen Stellen Einsatz. So kannst du zum Beispiel deine E-Mails damit organisieren genauso wie deine Dokumentenablage.

Ich lebe zwar nach dem Prinzip der 2-Minuten Regel, kann jedoch nicht allzu viel über die Anwendung mit E-Mails berichten. Grund dafür ist, dass ich bisher einfach noch nie in der Situation war soviele E-Mails tagtäglich zu erhalten wie ein Geschäftsführer oder eben Unternehmer wie Lars. Daher belasse ich den Bereich E-Mails in bezug auf die 2-Minuten Regel gerne ihm und seinen Erfahrungen.

Gerne erkläre ich dir dafür meinen Workflow mit Dokumenten und Content den ich täglich sehe, lese oder weiterverarbeite.

Die 2-Minuten Regel für Dokumente

Dokumente… Ich meine damit Briefe. Wir kriegen alle jeden Tag Post mit allem möglichen an Inhalt. Aus genau diesem Grund ist es wichtig gut damit umzugehen. Ich versuche deshalb ein Dokument nicht öfter als zweimal in die Hand zu nehmen.

  1. Ganz klar wenn ein Brief ankommt muss er ausgepackt werden. Sollte mich das Schreiben zum Handeln auffordern gilt es einzuschätzen ob ich die Handlung innerhalb von 2-Minuten erledigen kann.
  2. Wenn ich es nicht innerhalb von 2-Minuten schaffe das Dokument zu bearbeiten, weil ich noch etwas anderes brauche, oder die Bearbeitung mehrere Schritte benötigt, lege ich es erstmal beiseite. Gleichzeitig erstelle ich eine Aufgabe in ToDoist. Das zweite mal nehme ich das Dokument also in die Hand um es schlussendlich abzuarbeiten.

Beachte! Wenn mehrere Handlungsschritte erforderlich sind um eine Aufgabe abzuschließen, solltest du die Aufgabe in ein Projekt umwandeln und kleinere Unterschritte einfügen.

Am Anfang musst du einfach ein Gefühl für die 2-Minuten Regel bekommen. Es ist also nicht nötig, dass du dir jedesmal einen Timer stellst. Sicherlich kannst du ja bereits einschätzen wie lange gewisse Workflows und Handlungen dauern. Darauf aufbauend setzt du die 2-Minuten Regel um.

Was ist 2-Minuten Content?

2-Minuten Regel für Content
Bildnachweis: Pixabay

Das mag verwirrend klingen, ich weiß. Ich habe mir dabei auch einen etwas anderen Workflow zusammengestellt.

Wenn ich nun also im Internet nach neuen oder interessanten Themen suche finde ich natürlich einen Haufen von Webseiten. Ich habe für mich ein 3-Stufen System entwickelt wie ich Recherchiere und mit dem Content umgehe.

Stufe 1: Die Webseite bzw der Link

2-Minuten Regel - Websuche
Bildnachweis: Pixabay

Bei der Suche durch Google achte ich darauf was für Webseiten die von mir gewünschten Ergebnisse anzeigen.

Ganz klar ist, wenn ich nach „effizienter arbeiten und mehr erreichen“ suche, werde ich nicht auf eine „ich-bin-nicht-seriös-klingend.de“ Webseite gehen. Auch habe ich nicht vor diese Suche auf Food oder Fashionblogs zu beenden nur weil die Betreiber sich halt „für alles irgendwie“ interessieren.

Wenn ich aber einen Namen lese, so wie bei mir, oder einen entsprechend passenden Domaintitel dann sieht das anders aus.

Wenn ich bei einer Evernote Recherche auf Notieren.de stoße finde ich das wiederum sehr interessant und seriös.

Natürlich findet man immer mehr als eine passende Seite, aus diesem Grund öffne ich mir die Seiten im Hintergrund um dann mit Schritt 2 weiterzumachen.

Schritt 2: Das scannen des Artikels

2-Minuten Regel - Scannen
Bildnachweis: Pixabay

Im schnitt dauert dieser Schritt 3-10 Sekunden. Ich überfliege die Einleitung und die einzelnen Zwischenüberschriften. Auch minimale Textpassagen überfliege ich.

Wenn ich in dieser Zeit mein Interesse wecken konnte kommt es darauf an ob ich direkt eine Idee zur Umsetzung habe. Wenn Ja, dann speichere ich mir den Artikel in Evernote ab. Sollte die Antwort nein sein komme ich zu Schritt 3

Schritt 3: 2-Minuten zum Lesen

Schritt 3 dreht sich nun darum den Artikel zu lesen und das anfängliche Interesse zu steigern. Für diesen Schritt kommen die vorher genannten 2-Minuten zum Einsatz. Durch das Artikel Scanning habe schon etwas schon eine gewisse Vorstellung davon was in dem Artikel behandelt werden wird. Aufgrund der 2-Minuten Regel habe ich mir nun auch eine feste Grenze gesetzt um den Artikel zu lesen und zu verstehen. Ein weiteres mal Lese ich einen Artikel nur in den seltensten Fällen.

Du musst dafür verstehen, dass ich schon bei meiner kurzen Zeit als Texter keine Texte „odentlich umgeschrieben“ habe sondern mich in ein Thema eingelesen habe, sodass ich es verstehe und meine eigene Meinung dazu niederschreiben kann.

Ein weiterer Punkt, wieso ich mich für die 2-Minuten Regel beim Content Research entschieden habe ist folgender:

Ich bin ein Mensch der die gesuchte Information gerne schnell, ohne Umwege oder viel tamtam haben will. Genauso schreibe ich auch. Dazu gesagt sei noch, dass es bitte wirklich wichtige Infos sein sollen.

Ich bin also auch kein wirklicher Freund von Only-Text Artikeln mit 1500-3000 Wörtern. Ich will keine Roman Geschichte hören, in welcher der Protagonist mit Hilfe von Inboxzero oder GTD, Drachen tötet und die Prinzessin rettet.

Ich will die Antwort auf meine Frage kurz, direkt und so roh wie möglich

Deswegen fliegen solche Artikel bei mir meistens vorher raus. Bei allen anderen versuche ich mir dann ein Bild von den Informationen zu machen um diese dann weiterzuverarbeiten.

Fazit

So das war nun eine menge Stoff, finde ich. Kurz zusammengefasst versuche ich Dokumente und E-Mails nur ein bis zweimal anzurühren. Dabei achte ich darauf für das erste mal nicht mehr als 2-Minuten zu benötigen.

Beim Content Research ist es so, dass ich in kurzer Zeit versuche wichtig von unwichtig zu trennen um im Anschluss wichtigen Content zu erkennen und weiterverarbeiten zu können.

Das war es für heute, ich hoffe du hattest Spaß und kannst etwas für dich mitnehmen.

Wie immer würde es mich freuen, wenn du den Artikel, bei gefallen, empfehlen könntest damit so viele Menschen wie möglich hiervon erfahren.

Bis dahin keep going!

Mein Lieblingsgadget

Mein Lieblingsgadget

Blog, Digital Lifestyle, Minimalismus

Ich stelle euch in Rahmen der Blogparade von Saski mein Lieblingsgadget vor.

Es gibt tatsächlich einige Gadgets die mich begeistern und die mein Leben erleichtern.

An erster Stelle ist und bleibt mein iPhone.

Der Sticker auf meinem iPhone ist das Logo der Paperless Pioneers. Eine Community die für das papierlose und produktive Leben steht. Ich bin dort der Blogger und bedanke mich durch den tollen Sticker auf meinem iPhone.

Das iPhone als Schaltzentrum für dein Blog- und Social Media Business nutzen. #iPhoneonly Klick um zu TweetenWas für Features bietet mir das Gadget

Allen voran überzeugt mich das Design von den Apple Geräten. Ich finde sowohl das Design als auch die Optik der Software fantastisch. Ich hatte bisher auch alle anderen Betriebssysteme. Von Android bis Blackberry. Überzeugen konnte mich letztlich aber nur Apple.

Die Apps laufen unter Apple, meiner Ansicht nach, am flüssigsten. Außerdem ist die optimale Synchronisierung von iPhone zu iPad und Macbook ungeschlagen.

Auch wird meine absolute Lieblingsapp nur unter iOS angeboten. Die Rede ist von Ulysses. Einer App zum Schreiben, die seinesgleichen sucht. Eine dermaßen störungsfreie und leere Oberfläche ist enorm. Außerdem nutze ich die App locker mehrere male am Tag.

Wie kann mir mein Gadget den Alltag erleichtern?

Es gibt verschiedene Punkte wo mir das iPhone hilft den Alltag leichter zu machen. Ich habe immer meinen Kalender dabei, kann gleichzeitig auf mein Taskmanager zugreifen, in diesem Fall ist das Todoist.

Außerdem kann mit Hilfe von Evernote, meinem digitalen Gehirn, alles wichtige managen. Egal ob Bürokram, Projekte oder mein Blog beziehungsweise meinem Content. Ich führe in Evernote nicht nur ein Archiv all meiner Blogartikel, sondern auch eine Bibliothek mit einer Ansammlung von Blogartikel Ideen.

Dank meines iPhones habe ich all diese Dinge jederzeit dabei und kann mir Geistesblitze sofort vermerken. Schriftlich oder auch mündlich diktiert. Auch kann ich alle meine Social Media Plattformen ohne Probleme betreiben. Mit Unterstützung von Social Media Suite Plattformen wie Buffer und Hootsuite wird es nahezu kinderleicht aktiv zu bleiben und nichts aus den Augen zu verlieren.

Auch habe ich die wichtigsten Apps direkt in einem Ordner gebündelt um meine Aufgaben und Verpflichtungen an die PaperlessPioneers zu erfüllen. Das ist eine Gesellschaft, welche sich dem papierlosen Leben verpflichtet hat und mir die Chance gegeben hat die Verantwortung für den Community Blog zu übernehmen.

Schlussendlich findet sich noch ein Ordner mit TV Apps auf meinem Startbildscbirm, die mir erlauben zu jeder Zeit und überall Fernsehen zu gucken. So verpasse ich meine Lieblingsserien nicht mehr.

Die letzte App, die auch zu den wichtigsten gehört ist Directly. Directly ist eine App für den Revolutionären Kundenservice 4.0. Ich bin im Directly Netzwerk als Evernote Experte vermerkt und habe darüber die Möglichkeit Evernote bei der Bearbeitung von Kundenanfragen zu unterstützen.

Fazit

Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich alle wichtigen Programme für meine Daily Tasks auf meinem iPhone habe. Ich kann darüber schreiben, recherchieren, fernsehen, spielen, meinen Blog bearbeiten und mit meinen Partnern von den Paperless Pioneers über zukünftige Ideen brainstormem.

Gefällt dir der Artikel? Wenn ja, dann teile ihn doch bitte mit deinen Freunden um diesen und andere Beiträge schneller zu verbreiten. Letztlich haben wir alle etwas davon.

Bis dahin keep going!

Meine 7 besten Produktivitätshacks

Meine 7 besten Produktivitätshacks

Blog, Digital Lifestyle, Minimalismus, Selbstmanagement

Du kennst das sicher auch. In jedem Bereich des Lebens gibt es kleine Hacks die dir den Alltag erleichtern. Genau das gleiche gibt es auch im Bereich des Selbstmanagement.

Ich möchte dir also im folgenden meine 9 Produktivitätshacks vorstellen, die ich tägliche selbst anwende.

1. Musik hören

Besonders wichtig ist hierbei, dass du Instrumentals hörst. Sobald du Musik mit Text hörst, wird dich das ablenken. Auch wenn du bewusst der Meinung bist, dass dies nicht der Fall ist, so wird dein Unterbewusstsein die ganze Zeit damit beschäftigt sein den Text zu hören und zu verarbeiten.

Solltest du dagegen wirklich nur Instrumentals hören, wirst du schnell feststellen, dass deine Konzentration steigt. Schnell wird dir der Übergang in den Flow gelingen.

2. Kleide dich angemessen

Das mag seltsam klingen. Ich meine damit auch nicht, dass du normalerweise Nackt arbeitest.

Solltest du Nackt arbeiten, dann lass dich davon nicht abhalten. Aber bitte so, dass sich andere nicht belästigt fühlen.

Es macht aber einen entscheidenden Unterschied wie du dich kleidest. Du wirst also definitiv nicht so produktiv sein wenn du eine Jogginghose und Schlabberpulli trägst, als wenn du beispielsweise einen Anzug trägst.

Psychologische Studien werden dir empfehlen einen Anzug zu tragen und dich zu benehmen wie bei einem wichtigen Großkundentermin.

Meiner Meinung nach ist das aber völliger Schwachsinn. Es macht sinn sich nicht völlig gehen zu lassen. Von einem Extrem ins andere musst du dich deshalb aber auch nicht begeben. Ich kleide mich privat sehr gerne mit Jeans und einem legeren Casual Hemd. Das heißt, dass die Hemden aus Baumwolle sind und meisten Karomuster besitzen. Tatsächlich arbeite ich wesentlich effizienter wenn ich mich so kleide.

Du solltest du ab morgen vielleicht einfach mal ausprobieren wie du dich damit fühlst.

3. Der Flow

Oft wird darüber gesprochen. Einige Leute kennen ihn, andere wiederum nicht. Die Rede ist vom Flow. Bist du schon in den Genuss gekommen einmal im Flow zu sein?

Der Flow ist ein Zustand der absoluten Konzentration. Du bist so fokussiert, dass du deine Umwelt nicht mehr wahrnimmst. Du bist also so tief in deiner Arbeit versunken, dass du ohne jegliche Ablenkung arbeitest und dabei auch kein Zeitgefühl mehr hast.

In Übersee wird dieser Zustand auch gerne als „Deep Work“ bezeichnet. Auch ein sehr passender Begriff.

Tatsächlich ist die Kunst dabei nur, zu erfahren wie man selbst in den Flow kommt. Es gibt dafür unterschiedliche Möglichkeiten und vermutlich ist es bei jedem Menschen anders. Ein Beispiel:

Ich fahre total auf elektronische Musik ab. Im Schnitt bei einer BPM von 128 – 135. Sobald ich diese Musik höre (am besten über Kopfhörer) kann ich mich besonders gut konzentrieren. Sobald ich mit dem Schreiben beginne fließen die Wörter ohne reichlich Überlegung. Ebenso vergesse ich Raum und Zeit. Wenn ich unterwegs im Bus oder in der Ubahn bin und im Flow schreibe, habe ich das Gefühl, dass eine gut 30 minütige Fahrt gerade mal 2 Minuten gedauert hat.

Auf diesem Weg vergeht die Zeit und Arbeit erscheint nicht mehr wie Arbeit, weil du dich in einen Zustand begibst in dem du einfach nur passieren lässt was passiert ohne direkt darüber nachzudenken.

4. Arbeite an unterschiedlichen Orten

An unterschiedlichen Orten zu arbeiten kann magisch wirken. Damit ist jedoch nicht nur gemeint, dass du mal in der Küche oder mal auf der Couch arbeiten sollst. Das kann mit dazu gehören, sollte jedoch nicht der Regelfall sein.

Ich meine damit eher, dass du an einem anderen Ort als deinen Zuhause arbeitest. Ein sehr passendes Beispiel, welches in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, ist das Café. Damit sind Cafés wie Starbucks und dergleichen gemeint.

Du kannst in einem gemütlichen Sessel sitzen oder an einem rustikalen Tisch. Um dich herum findet viel statt. Du hörst unterschiedliche Stimmen und kannst ungenau den Gesprächen anderer Menschen lauschen. Dazu kommt immer wieder das Geräusch der Kaffeemaschine. Für viele Menschen türmen sich nun die Nackenhaare auf, weil das kein sonderlich schöner Ort für konzentriertes Arbeiten sein kann. So warten doch mit jeder Sekunde neue Ablenkungen auf dich. Dem ist jedoch nicht so.

Das ist zwar kein allgemeiner Tipp, was soviel heißt wie, dass nicht jeder fokussiert und effizient in dieser Umgebung arbeiten kann. Für alle Menschen die mit dieser Umgebung klarkommen, muss ich dringend ans Herz legen diesen Tipp auszuprobieren.

5. Unterteile deinen Tag in unterschiedliche Blöcke

Mit diesen Blöcken meine ich Aufgaben die unterschiedlich anstrengend sind. Sehr kreative aufgaben wie das entwerfen und schreiben von Blogartikeln zum Beispiel sind eher anstrengende Aufgaben. Dagegen sind das verwalten deines Blogs und etwas technisches Krimskrams nicht so wirklich belastend für deinen Kopf.

Wichtig hierfür ist es, dass du dir klar werden musst wann du am kreativsten und effizientesten Arbeiten kannst. Viele Menschen können dies am Morgen, weshalb gerne Morgenroutinen und Rituale entworfen und umgesetzt werden. Ich wiederum kann am Mittag und Abend am kreativsten arbeiten und versuche aus diesem Grund andere Aufgaben die ich zu erledigen habe am Morgen oder Nachmittag zu erledigen.

Versuche dir darüber im klaren zu werden wie deine produktiven Zeiten aussehen und entwerfe dementsprechend deinen Tagesplan. Zudem ist es wichtig, dass du diese Aufgaben dann in entsprechenden Blöcken von 30-90 Minuten erledigst. Das hilft dir in den Flow zu kommen und diesen gleichzeitig voll auszukosten. Zusätzlich musst du beachten diese Zeiten nicht zu unter oder überziehen. Solltest du länger als 90 Minuten arbeiten ohne eine Pause zu machen wird deine Konzentration ungewollt nachlassen, was wiederum eher uneffektiv wäre. Solltest du weniger als 30 Minuten arbeiten wirst du gefühlt erst kurz im Flow sein und beendest deinen Arbeitsschritt wieder bevor du etwas erreichen konntest.

6. Anti Perfektion (80/20)

Perfektion ist eine Gewohnheit, welche sich die Menschheit in den letzten Jahrzehnten leider selbst auferlegt hat. Es ist klar das es bestimmte Menschen und Berufsgruppen gibt bei denen man auf Perfektion hofft und diese Erwartet. Herzchirurgen zum Beispiel.

Bei allen anderen ist dies nicht so. Perfektion ist in diesem Fall sogar eher belastend. Ein gerne genanntes Beispiel gegen Perfektion ist immer das Paretoprinzip. Ich selbst lebe und arbeite danach. Das sollte und kann jedoch nicht jeder.

Beim Paretoprinzip geht es, grob beschrieben, darum mit 20% Einsatz, 80% Ergebnis zu erzielen. Das ist nicht für jeden etwas, weil es gut und gerne Menschen gibt die darunter verstehen ihre Faulheit auszuleben und es mit dem Paretoprinzip zu rechtfertigen.

Es geht dabei nicht um Faulheit, sondern vielmehr darum die eigenen Prozesse zu überprüfen und demnach zu optimieren, sodass schlussendlich weniger getan wird als zuvor aber mehr erreicht werden kann. Wenn du nur noch wenige Arbeitsschritte benötigst um ein gutes Ergebnis zu erhalten kannst du dich direkt danach mit der nächsten Aufgabe beschäftigen, anstatt weiterhin an dieser einen Aufgabe zu sitzen und zu grübeln.

7. No Multitasking!

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass man nach Unterbrechung einer Aufgabe etwa 15 Minuten braucht um wieder voll fokussiert zu sein. Das ist für unser Ziel des effizienten Arbeitens natürlich sehr kontraproduktiv. Aus diesem Grund solltest du dich immer nur auf eine Aufgabe gleichzeitig konzentrieren. Versuche Ablenkungen zu vermeiden.

 

Was für Hacks nutzt du für deinen Alltag? Teile mir deine Erfahrungen doch in den Kommentaren mit. Wenn dir meine Artikel gefallen, würde ich mich sehr darüber freuen wenn du auch anderen Leuten davon erzählst. 🙂

 

Bis dahin keep going!

5 Tipps durch die du effizienter arbeiten kannst

5 Tipps durch die du effizienter arbeiten kannst

Blog, Digital Lifestyle, Minimalismus, Selbstmanagement

Effizientes Arbeiten ist heutzutage schwer geworden. Hinter jeder Ecke und zu jeder Sekunde warten Momente der Ablenkung auf dich.

Um dich nicht zu entmutigen, kann ich dir verraten, dass es tricks gibt mit denen du jederzeit effizienter arbeiten kannst.

1. Musik hören

Bildnachweis: Pixabay

Musik zu hören, hilft dir dich mit vollem Fokus auf deine Aufgabe zu konzentrieren. Am besten Instrumental Musik. Also allgemein Musik ohne Lyrics, weil du sonst automatisch anfangen würdest darauf zu hören was gesungen wird und dadurch abgelenkt wirst.

Wichtig ist dabei natürlich, dass du gute Kopfhörer benutzt. Je nach Ort kann es nötig werden, dass du Geräuschunterdrückende Kopfhörer benutzt.

Es ist auch nachgewisen, dass unklarer Lärm, wie er in einer Kantine beispielsweise vorkommt, auch Produktivitätssteigernd wirkt.

Wenn du keine Lust hast immer in einer Kantine zu arbeiten, probiere mal die App Coffitivity aus.

2. Schaffe Ordnung

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Du solltest immer darauf achten an einem Ort zu arbeiten der dir Freiheit verschafft. Freiheit im Geiste und in deiner Kreativität.

Sorge dafür, dass alle deine Sachen einen festen Platz haben. Nachdem du etwas benutzt hast kommt es danach immer wieder an den gleichen Platz. Somit verhinderst du stress durchs suchen und verschwendest auch keine Zeit.

Ich habe zum Thema Entrümpelung hier einen ganz tollen Artikel geschrieben.

Probiere immer regelmäßig für Ordnung zu sorgen und du wirst den Kopf frei haben um dich mit voller Kraft auf deine Arbeit zu konzentrieren.

3. Der richtige Ort

Bildnachweis: Pixabay

Mit dem richtigen Ort meine ich den Ort an dem du arbeitest. Vllt gehst du draußen spazieren und setzt dich dann an einem ruhigen Ort draußen hin und arbeitest von dort.

Ein guter Ort zum Arbeiten ist oftmals auch ein Café. Die ruhige und zugleich erfüllte Atmosphäre kann dich zu Höchstleistungen pushen. Ein entscheidender Punkt dabei ist auch die Geräuschkulisse. Viele Menschen können sich hervorragend konzentrieren und fokussieren, sobald sie sich in einer Umgebung wie der eines Cafés befinden.

Natürlich ist auch das Homeoffice ein Ort an dem du wunderbar arbeiten kannst. Deine gewohnte Umgebung. Du fühlst dich wohl und kannst dich daher gut konzentrieren. Und trotzdem gibt es dabei unterschiede. So kannst du an deinem Schreibtisch, im stehen, sitzen und im liegen auf der Couch arbeiten. Ich habe so gut wie alle Möglichkeiten davon ausprobiert und muss sagen, dass mir persönlich das liegen auf der Couch und das sitzen am Esstisch am besten liegen. Sowohl mein Fokus, als auch meine Konzentration sind in einem optimalen Zustand sobald ich mich an diesen Orten befinde.

Versuche jedoch nicht im Bett zu arbeiten! Du sollst dich dort entspannen und abschalten anstatt dich mit der Arbeit zu beschäftigen.

4. Eliminiere Ablenkung

Bildnachweis: Pixabay

Ein beliebter Störfaktor beim konzentrierten Arbeiten sind Social Media. Ständig blinkt dein Handy oder dein Computer piept, weil mal wieder jemand etwas gepostet, geteilt oder geliket hat. Natürlich kann es auch sein, dass du E-Mails oder Nachrichten über Social Media bekommst.

Wenn du also produktiv arbeiten möchtest, solltest du also dafür sorgen, dass du in dieser Zeit keine Benachrichtigungen bekommst. Schalte deine Benachrichtigungen ab. Eventuell sogar das Internet wenn du es nicht brauchst.

Eine Hilfreiche Software dafür ist Freedom

Erreiche den Flow-Zustand

Bildnachweis: Pixabay

Die oberen vier Punkte verhelfen dir, vorausgesetzt du erfüllst sie ordnungsgemäß, schnell in den Flow-Zustand zu kommen.

Dabei handelt es sich um einen Zustand in dem du so fokussiert bist und arbeitest, dass du die Zeit vergisst und erfolge lieferst wie nie zuvor.

Schritte, die dir bisher schwer vorkamen sind nun leicht und gelingt ohne nachzudenken.

Umso simpler die Aufgabe ist, die du erledigst, desto leichter ist es in den Flow-Zustand zu gelangen.

Fazit

Wie siehst du diese 5 Tipps? Kanntest du sie bereits oder setzt du sie ein?

Mich würde auch interessieren ob du andere Möglichkeiten kennst, mit denen du besser und effizienter arbeiten kannst.

Poste deine Gedanken dazu doch in den Kommentaren.

Bis dahin, keep going!

Evernote 101 – Evernote für deinen Blog benutzen

Evernote 101 – Evernote für deinen Blog benutzen

Blog, Evernote 101

Im sechsten Teil meiner Evernote 101 Artikelserie zeige ich dir wie Evernote dich in deiner Bloggertätigkeit unterstützen kann.

Hier sind die anderen Artikel der Serie


 

Artikel 1 – Evernote als CRM-light nutzen

Artikel 2 – Evernote als digitale Bibliothek nutzen

Artikel 3 – Evernote für ein papierloses Projektmanagement nutzen

Artikel 4 – Evernote für ein papierloses Büro nutzen

Artikel 5 – Evernote für dein Aufgabenmanagement nutzen

Artikel 6 – Evernote für dein Blogbusiness nutzen

Artikel 7 – Evernote als Newsletter-Management-Zentrale nutzen (coming soon)

Artikel 8 – Evernote im Eventmanagement einsetzen (coming soon)


 

Ähnlich wie bei Textern hast du mehrere feste Schritte die erledigt werden müssen bevor ein Artikel veröffentlicht wird. Darüber hinaus kannst du aber auch Inspiration, Redaktionsplan und das Schreiben selbst in Evernote managen. Nun aber erstmal Schritt für Schritt.

 

Der Redaktionsplan

 

Es ist wichtig eine Zentrale Anlaufstelle zu haben, in der du deine Inspirationen festhalten kannst. Das heißt du kannst Themen für deine zukünftigen Blogartikel festhalten, entsprechendes Referenzmaterial hinterlegen und sogar deinen Blogartikel schreiben.

Erstelle dir also zuerst ein Notizbuch mit der Bezeichnung Redaktionsplan. In diesem Notizbuch erstellst du nun Notizen für deine Artikel. Der Titel der Notiz ist gleich der Überschrift deines Artikels. Solltest du noch keine Überschrift haben kannst du auch grob zusammenfassen um was es gehen soll.

Innerhalb der Notiz kannst du dir nun, wenn du das möchtest, eine Checkliste erstellen mit den nächsten Schritten. Ein Beispiel dafür wäre:

Es ist auch wichtig, dass du alle Seiten, Unterlagen und Texte die du als Inspiration für deinen Text brauchst mit in dem Notizbuch speicherst. Das gibt dir die Option schnell danach zu suchen und auch bestimmte Passagen zu suchen beziehungsweise zu finden.

 

Schreiben & Konzeption

 

Der nächste Schritt ist ganz klar das Schreiben. Planung ist schließlich schön und gut, ein hervorragender Blogartikel wird es jedoch erst durch dich und deinen Schreibstil.

Ich schreibe meistens zuerst die Überschrift. Im zweiten Schritt versuche ich mir ein Konzept zu erarbeiten indem ich Zwischenüberschriften finde und entwickle. Sobald ich das habe fange ich an den Text unter den Überschriften zu schreiben.

Ich habe bereits viele Blogratgeber gelesen. Wenn du das auch getan hast, wirst du dich vielleicht wundern, dass ich das Pferd quasi von hinten aufzäume. Allerdings hilft mir dieser Vorgang Schritt für Schritt einen Text in meinem Kopf zu entwickeln. Ich kann dir nur den Rat geben es auch mal so auszuprobieren.

Das schöne bei Evernote ist, dass du eine sehr störungsfreie Umgebung zum schreiben hast. Ich habe damals mal eine Fantasy Geschichte geschrieben und dafür OpenOffice genutzt. Ich bin dabei fast verrückt geworden.

Sorge beim schreiben für einen klaren und freien Kopf um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Klick um zu Tweeten

Übersicht

 

Du hast eine Zentrale Stelle für deine Infos, bist dabei deinen Text zu schreiben. Und wenn du mal gerade eine zündende Idee benötigst um weiterzuschreiben, hast du ja glücklicherweise auch Referenzmaterial gespeichert.

Was passiert jedoch wenn du mal nicht in einem Rutsch durchschreibst? Das ist normal nebenbei. Ich schreibe meine Artikel auch meistens in mehreren Durchgängen.

Um immer auf den aktuellen Stand zu sein ohne komplett alles wieder durchzugehen haben wir, wie oben beschrieben, eine Checkliste erstellt.

Du kannst so nicht nur den Stand deines Artikels sehen sondern auch ob er korrigiert werden muss. Eventuell hast du die Korrektur ja outgesourcet? Dann kannst du bei Abgabe zur Korrektur ein Datum dahintersetzen um nicht zu vergessen nachzuhaken.

 

Das Archiv

 

Für mich persönlich fast genauso wichtig wie alle anderen Punkte oben zusammen. Nachdem ich meinen Artikel fertiggestellt habe und er auch veröffentlicht ist, exportiere ich den fertigen Artikel mitsamt der Bilder und Links in ein separates Notizbuch in welchem ich alle Blogartikel archiviere.

 

Fazit

 

Mit dieser Struktur bist du immer up2date! Du weißt immer was du zu tun hast und kannst jederzeit und von jedem Ort aus schreiben.

Auch wenn du mal eine Durststrecke hast und nicht weiter weißt, kannst du mit Hilfe deiner Inspirationsdatenbank neue Ideen sammeln.

Wenn du zusätzlich noch eine Schreibroutine verinnerlichst, wirst du keine Probleme und auch keine Denk- oder Schreibblockaden mehr haben.

Wie siehst du das? Nutzt du Evernote für dein Blogbusiness? Hinterlasse deine Meinung doch in den Kommentaren

 

Bis dahin keep going!

3 gute Gründe für ein Erfolgsjournal

3 gute Gründe für ein Erfolgsjournal

Blog, Digital Lifestyle, Selbstmanagement

Es gibt genau drei unschlagbare Gründe für dich ein Erfolgsjournal zu führen. Welche das sind zeige ich dir im folgenden.

 

1. Ein Erfolgsjournal hilft dir am Ball zu bleiben

Es kann und kommt immer mal vor. Bei jedem von uns. Du hast einfach eine Durstrecke, der Erfolg bleibt aus. Das ist besonders bei neu angefangenen Projekten eine sehr unbeliebte Phase.

Du hattest tolle Ideen, alles war perfekt. Der Launch? Großartig. Du hättest dir nicht vorstellen können, dass soviel Interesse an deinem Projekt besteht und dann? Es beginnt erst langsam bis es fast vollständig zum stillstand kommt. Du hast dich Monatelang abgerackert und all dein Herzblut in die Sache gesteckt. Wieso ist dann plötzlich Ebbe in deinem Business?

Nun ja das ist in den meisten Fällen normal. In dieser Phase geben auch die meisten Leute auf. Die Motivation fehlt. Auf einmal wird dir klar, dass dein Projekt halt doch nicht so toll war. Oder etwa doch?

Dir fällt ein, dass du ein Erfolgsjournal führst. Du holst es hervor und liest wie dein Erfolg angefangen hat. Du siehst was für Erfolge du im Beruf und Privatleben erzielt hast und hebst dein Kopf. Die Vision, die du monatelang hattest war verschwunden, doch nun ist sie wieder da. Du kannst wieder klar sehen und weißt was du nun tun musst.

Klingt toll oder? Tatsächlich hilft dir ein Erfolgsjournal dabei immer auf Kurs zu bleiben. Du wirst den Mut verlieren, aber mit Hilfe bereits erreichter Erfolge wieder gewinnen.

Bleib mit Hilfe deiner Erfolge auf der Überholspur! Klick um zu Tweeten

2. Es ändert dein Mindset

Du konntest deine Durststrecke überwinden. Vergangene Erfolge haben dich wieder gestärkt und die gezeigt was wichtig ist. Du startest wieder durch und liest von nun an regelmäßig in deinem Erfolgsjournal.

Weil du dich ständig mit positiven Gedanken und deinen Erfolgen beschäftigst, hast du keine Zeit mehr über negative Dinge nachzudenken. Du ziehst so mehr und mehr positives in dein Leben.

Es dauert nicht ewig und dein Mindset wird sich verändert haben. In Situationen in denen andere Aufgeben und die Schuld von sich weisen, nimmst du deine Fehler an und nutzt diese etwas gutes daraus zu machen.

Das soll nicht heißen, dass dir nichts schlechtes mehr widerfahren wird. Das gehört zum Leben. Du wirst nur besser damit umgehen können.

Lerne in deinem Leben mit Misserfolg und Verlust umzugehen. Klick um zu Tweeten

 

3. Nutze es für dein Wachstum

Der letzte wichtige Schritt. Du hast dein Mindset geändert und weißt mit Durststrecken umzugehen. Es geht nun darum deine Vergangenheit zu mitten um die Zukunft zu gestalten.

Ich weiß das klingt komisch, immer wieder hört man:

Guck nicht zurück sondern nach vorne. Vergangen ist vergangen und alles andere ist unproduktiv. Bullshit.

Du schaust zurück um zu erfahren was du gut kannst und wo deine Schwächen liegen. Du hast nun zwei Möglichkeiten.

  1. Du konzentrierst dich weiterhin auf deine Stärken. Festigst diese und suchst dir passende Randthemen die du ebenfalls behandelst. Somit kannst du deine Expertise weiter steigern und eventuell auch neue Blickpunkte entwickeln.
  2. Du stürzt dich auf deine Schwächen, analysierst diese und planst gegen diese vorzugehen. Du schaffst dir so ein umfassendes Wissen und die Optionen in vielen Bereichen zu agieren. Gleichzeitig fällt es dir so viel leichter neue Blickwinkel für deinen aktuellen Arbeitsbereich zu bekommen.

Du kannst natürlich auch beide Optionen wählen. Dabei kommt es nur darauf an wie du dein Weiterbildungsmanagement betreibst. Mit guter Struktur hast du die Möglichkeit sowohl deine Stärken auszubauen und deine Schwächen zu minimieren.

Wie siehst du das? Führst du ein Erfolgsjournal? Hinterlasse deine Meinung doch in den Kommentaren.

Bis dahin, keep going!

 

PS: Wenn dir der Artikel gefällt würde es mich freuen, wenn du ihn teilst.

Evernote 101 – effektives Aufgabenmanagement

Evernote 101 – effektives Aufgabenmanagement

Blog, Evernote 101

Hier kommt der fünfte Teil meiner Evernote Artikelserie. Diesmal geht es um ein effektives Aufgabenmanagement, welches du mit Evernote hervorragend managen kannst.

Hier sind die anderen Artikel der Serie


Artikel 1 – Evernote als CRM-light nutzen

Artikel 2 – Evernote als digitale Bibliothek nutzen

Artikel 3 – Evernote für ein papierloses Projektmanagement nutzen

Artikel 4 – Evernote für ein papierloses Büro nutzen

Artikel 5 – Evernote für dein Aufgabenmanagement nutzen

Artikel 6 – Evernote für dein Blogbusiness nutzen

Artikel 7 – Evernote als Newsletter-Management-Zentrale nutzen (coming soon)

Artikel 8 – Evernote im Eventmanagement einsetzen (coming soon)


Wie du bereits aus den anderen Artikel weißt, kann Evernote so ziemlich alles für dich managen.

Diesmal geht es um das Aufgabenmanagement. In diesem Bereich gibt soviel Auswahl wie Fische im Meer. Es ist also besonders schwierig eine gute und für dich passende Anwendung zu finden.

Wäre es in diesem Fall nicht toll wenn du einfach ein Programm nutzt, das du bereits für andere Zwecke in Verwendung hast?

Taskmanager vs Evernote

Taskmanager haben eine Reihe an Features. Du kannst Aufgaben auf Knopfdruck zurückstellen, mit Nativer Spracheingabe arbeiten, Aufgaben delegieren und was die Zauberkiste im Selbstmanagement noch alles hergibt.

Natürlich kann nicht jeder Taskmanager all diese Sachen! Das wäre zu schön. Und sollte einer doch sehr nah dran kommen, ist das Layout, naja bescheiden.

Mit der Zeit haben sich für mich ganz klar eine Handvoll Taskmanager profiliert.

Nun aber zu Evernote. Was uns geboten wird, wissen wir zum Großteil bereits. Wir haben tolle Strukturmöglichkeiten, nahezu unendlich Platz und eine Reminder-funktion.

Nehmen wir 2 Beispiele zur Hand.

  1. Du hast eine simple Aufgabe zu erledigen. Du kannst diese Aufgabe ohne Probleme in deinem Taskmanager anlegen und abhaken wenn sie erledigt ist. Was jedoch wenn sich plötzlich zum gleichen Thema ein Folgeauftrag oder eine weitere Aufgabe entwickelt? Sagen wir du bist Freelancer und hast den Auftrag eine Überschrift für einen bestehenden Text zu erstellen. Nach erfolgreicher Arbeit kommt es jedoch dazu, dass du passend zum Thema noch weitere Kapitel schreiben sollst. Wäre es nicht praktisch wenn du dafür bereits die vorherigen Infos im gleichen Programm parat hast?
  2. Du hast ein laufendes Projekt. Beispielsweise willst du ein Buch schreiben. Du hast also alle wichtigen Unterlagen dazu bereits in Evernote gespeichert. Nun nähert sich eine Deadline und du brauchst noch eine Überschrift für das neue Kapitel. Wäre es nicht besser einfach die bereits existierende Notiz mit einer Erinnerung auszustatten? Oder findest du es vorteilhafter das Programm zu wechseln, Dort eine Aufgabe mit Deadline zu erstellen und gleichzeitig ein paar Infos zur Aufgabe zu hinterlegen damit du nicht bei der Abarbeitung extra nochmal das Programm wechseln musst?

Fazit

Nicht nur ein Standpunkt im Minimalismus sondern auch im Zeitmanagement und Selbstmanagement sagt, umso weniger Aufwand desto mehr effizienter wird es.

Wenn du also die Chance hast ein Programm zu nutzen und dort alle nötigen Schritte und Aufgaben zu bewältigen. Ist das nicht vorteilhafter als mehrere Programme zwischen denen du wechseln musst? Die eventuell nichtmal miteinander verbunden sein können?

Sicher bieten dir mehrere Programme gleichzeitig auch mehr Features. Die Frage dabei ist nur, machen dich all die Features produktiver oder sind es tolle Spielereien?

Wie siehst du das? Hinterlasse deine Meinung dazu doch in den Kommentaren.

Bis dahin keep going!

Evernote 101 – das papierlose Büro

Evernote 101 – das papierlose Büro

Blog, Evernote 101

Hier kommt der vierte Teil meiner Evernote Artikelserie. Diesmal geht es um die Königsklasse im Umgang mit Evernote. Das papierlose Büro.

Hier sind die anderen Artikel der Serie


Artikel 1 – Evernote als CRM-light nutzen

Artikel 2 – Evernote als digitale Bibliothek nutzen

Artikel 3 – Evernote für ein papierloses Projektmanagement nutzen

Artikel 4 – Evernote für ein papierloses Büro nutzen

Artikel 5 – Evernote für dein Aufgabenmanagement nutzen

Artikel 6 – Evernote für dein Blogbusiness nutzen

Artikel 7 – Evernote als Newsletter-Management-Zentrale nutzen (coming soon)

Artikel 8 – Evernote im Eventmanagement einsetzen (coming soon)


Für alle Lesefaulen oder Vielbeschäftigten. Don’t Worry! Ich habe unten nochmal alles in einer Grafik zusammengefasst.


 

Damit du dein Büro auf ein papierloses Format umstellen kannst, benötigst du natürlich eine Option als Grundlage des ganzen.

Wieso habe ich mich für Evernote entschieden?

Ich bin und war schon immer jemand, der sehr viel wert auf Optik gelegt hat. Wenn ein Programm, ein Gerät oder ein Betriebsystem von der Optik her nicht überzeugt, werde ich es eher nicht verwenden.

Evernote hat in diesem Bereich alles für mich richtig gemacht. Dazu kommt, dass ich mit meinem Einstieg in die Blogosphäre (damals nur lesen) an jeder Ecke mit Evernote konfrontiert wurde.

Ganz entscheidend waren zwei Schlüsselmomente für mich in Bezug auf Evernote.

  1. Die simple Umsetzung des papierlosen Büros mitsamt Oberfläche (Evernote) und Scanner (Scannable).
  2. Als ich 2015 als AppleCare Advisor gearbeitet habe, konnte ich in der Programmliste des iMacs Evernote entdecken. Ich war zu dieser Zeit sehr unzufrieden mit der Apple-internen Wissensdatenbank. Weil ich zu dieser Zeit bereits die geniale Evernote Suchfunktion kannte, beschloss ich kurzerhand eine eigene Wissensdatenbank zusammen zu bauen. Das funktionierte So gut das ich Hier einen Artikel dazu verfasst habe.

So nachdem wir das geklärt haben gehts gleich weiter.

Was bietet Evernote mir für das papierlose Büro?

Ich weiß, ich weiß. Wir haben Spezialisten die in Ihrem Büro eine Ordnerstruktur besitzen die der Unternehmensstruktur eines MLM-Unternehmens ähnelt. Ich bitte dich an dieser Stelle diese Struktur zu überdenken. Falls nicht gibt es auch dafür eine Lösung.

Insgesamt gibt es drei Methoden deine Dokumente in Evernote abzulegen.

Notizbücher

Die Notizbücher jn Evernote ähneln Ordnern wie du sie auf deinem PC (oder vielleicht auch Mac) hast. Der einzige Unterschied dabei ist, dass du alle deine Notizbücher zu Stapeln zusammenfügen kannst. Somit hast du eine sehr smarte Hierarchie von 2 Ebenen.

Ich habe mein Büro von Anfang an so organisiert. Ich bin mit der Methode bisher sehr zufrieden gewesen.

Die Struktur habe ich folgendermaßen organisiert:

  • Ein Stapel mit der Bezeichnung „papierloses Büro“
  • Ich habe mehrere Notizbücher, je nach Themenbereich, in dem Stapel untergeordnet
  • Zu den Notizbüchern gehören zum Beispiel „Finanzamt“, „Krankenakte“ oder „Rechnungen“.

Besonders für den Umstieg auf das papierlose Büro ist diese Möglichkeit sehr zu empfehlen. Du kannst dich von der Struktur her nah an deiner alten papiergebundenen orientieren.

Schlagwörter

Die Nutzung von Schlagwörtern ist, zumindest für mich, eher unterdurchschnittlich ausgeprägt. Zu sehr ist die Strukturierung mit Notizbüchern im Kopf verankert.

Ich habe Schlagwörter bisher nur in zwei Fällen benutzt. Für die Apple Wissensdatenbank und für meine Steuer. Sehr praktisch wenn du alle Unterlagen die dafür wichtig sind einfach mit dem Tag „Steuer 2015“ oder dergleichen versiehst.

Ich habe vor kurzem einen sehr interessanten Artikel gelesen in dem die Verwendung von Tags (Schlagwörtern) in Kombination mit dem papierlosen Büro Verwendung findet. Ich dachte zuerst, dass ich mich verlesen habe.

Nach weiterem Lesen und einem entscheidenden Punkt war mir der horrende Vorteil von Tags bewusst. Du hast eine weitaus höhere Strukturhierarchie. Das heißt, dass du mit Hilfe von Tags die Struktur nachbauen kannst die du eventuell auch in deinem papierbasierten Büro hast oder hattest.

Diese Methode baut allerdings auch darauf auf lediglich 3 Notizbücher zu führen. Die Inbox (Die absolut jeder haben und dieses als Standardnotizbuch ausgewählt haben sollte), das Archiv und die Bibliothek. Jede Notiz die du für weitere Verwendung aufbewahrst landet in der Bibliothek. Dort werden sich also der größte Teil deiner Notizen befinden. Das Archiv enthält alle Notizen die nicht mehr benötigt werden beziehungsweise keine genaue Beachtung mehr brauchen. Und die Inbox, ganz klar bekommt alles zuerst damit die Notiz weiterverarbeitet werden kann.

Die intelligente Benennung

Das letzte Struktursystem, welches ich dir vorstellen möchte dreht sich lediglich um die Benennung der Notizen. Dabei ist es wichtig deinen Notizen eindeutige und schnell definierbare Bezeichnungen zu geben.

Der Hauptfaktor liegt hierbei auf der brillanten Suchfunktion von Evernote. Den es geht bei dieser Option darum die Notizen nach einem System zu benennen, sodass du jedes gewünschte Dokument umgehend finden kannst.

Ich bin der Meinung, dass diese Methode die aufwendigste und zugleich unnötigste ist.

Fazit

Zum Schluss möchte ich dir nochmal meine Meinung zu den Methoden oben näher bringen.

Besonders für den Start finde ich die Notizbücher Methode am besten. Du kannst sehr einfach deine vorhandene Struktur übernehmen. Desto größer jedoch dein Evernote Konto wird umso mehr empfehle ich dir auf die Schlagwort umzusteigen.

Letztlich musst du es natürlich für dich selbst entscheiden, nach meiner Erfahrung jedoch bin ich mir sicher, dass auch du über kurz oder lang zu den Schlagwörtern tendieren wirst.

Wie versprochen hast du jetzt nachfolgend noch die Grafik.

Bis dahin keep going!