Produktivität ist in Unternehmen, in der Führungsetage, als auch bei BWLern bekannt. Beim normalen Angestellten oder beim Bürger von Nebenan wird Produktivität häufig mit Zeitmanagement gleichgesetzt. Dem ist jedoch nicht so. Produktivität ist wesentlich mehr. Was Produktivität ist, und welchen Stellenwert ich dem Thema 2019 noch zuschreibe, erfährst du im Artikel.

Das Verhältnis von Input zu Output beschreibt die Produktivität.

Nun das Input Output Thema ist manchmal schwer zu greifen. Ich erkläre es dir einmal anders.

Die Ressourcen, wie Zeit, Geld, Energie etc, die du einbringst im Verhältnis zum Ergebnis, was du dadurch erreichst beschreibt den Grad deiner Produktivität.

Wenn du nun also für eine Aufgabe beispielsweise weniger Zeit, Geld oder Kraft für das gleiche Ergebnis benötigst, ist dies bereits eine Steigerung der Produktivität. 😉

Du siehst also, dass wesentlich mehr als nur Zeitmanagement etwas damit zu tun hat. Prozessmanagement, Energiemanagement und zusammengefasst ein gutes Ressourcenmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil von Produktivität.

Für wen ist Produktivität geeignet?

Wie bereits erwähnt, ist Produktivität ursprünglich ein Thema aus der Betriebswirtschaftslehre. Nun kann aber sonst jeder davon profitieren.

Egal ob du nun Angestellter, Hausfrau, Unternehmer oder Student bist. Du kannst deine Situation analysieren und Produktivitätssteigernde Maßnahmen ergreifen um entweder das gleiche Ergebnis mit weniger Ressourcen oder ein besseres Ergebnis mit den gleichen Ressourcen zu erreichen.

Ein kleiner Rat für jeden, der seine Produktivität gerne einmal selbst steigern möchte oder es einfach ausprobieren möchte.

Nimm dir eine bestimmte Tätigkeit vor, die du immer wieder ausführst. Erstelle, wenn nicht bereits vorhanden, ein Prozessbaum. Das ist ein einfaches Flussdiagramm in dem alle einzelnen Schritte der Aufgabe Schritt für Schritt aufgeführt sind.

Nach der Fertigstellung des Prozessbaums kannst du die einzelnen Schritte noch mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit versehen. Folglich kannst du zum einen schauen welche Schritte wirklich notwendig sind. Eventuell kannst du unnötige Dinge streichen, wodurch du das gleiche Ergebnis erzielen kannst zum anderen suchst du nach wegen um die Bearbeitungszeit der einzelnen Schritte zu minimieren, indem du auch hier nach unnötigen Punkten suchst.

Ein Beispiel kann beispielsweise das wiederholende Suchen von immer wieder benötigten Dingen wie Locher, Unterlagen, Ordnern, Informationen oder ganz anderen Sachen sein. Ordne diesen Dingen einfach einen festen Ort zu und führe klare Strukturen für Informationsmanagement etc ein. (Wo findest du welche Infos?)

Befassen wir uns im nächsten Teil mit den Zukunftsaussichten des Themas Produktivität.

Welchen Stellenwert hat Produktivität 2019 und darüber hinaus?

In unseren heutigen Zeiten, in denen Burnout keine Modeerscheinung mehr ist, Überforderung und ein Überfluss an Informationen jederzeit vorhanden ist, gewinnt die Produktivität einen ganz besonderen udn neuen Stellenwert.

Jeder, der sich langfristig nicht damit beschäftigt, wird scheitern. 🤷‍♂️

Einfach deshalb, weil wir lernen müssen, mit den ansteigenden Folgen der Digitalisierung, wie Überfluss an Informationen zu jeder Zeit an jedem Ort sowie einer dauerhaften Erreichbarkeit durch Apps wie WhatsApp, Facebook und Co.

Statt Konsumverzichtphasen wie einen Digital Detox in regelmäßigen Abständen zu vollziehen, sollten und müssen wir den richtigen Umgang lernen um langfristig von der Technologie zu profitieren, statt darunter zu leiden.

Produktives Arbeiten ist der Schlüssel zum High Performing, zu mehr Freiheit im Hamsterrad und kann Teams dazu verhelfen unglaubliche Visionen zu verwirklichen.

In einem Satz zusammengefasst:

Produktivität gewinnt 2019 einen noch viel höheren Stellenwert als bisher.

Quellennachweis Artikelbild: Photo by Andreas Klassen on Unsplash

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