Die Priorität als wichtigstes Werkzeug für mehr Produktivität

Die Priorität.

 

Singular und nicht Plural.

 

Die Priorität ist für gewöhnlich das, was von uns die meiste Aufmerksamkeit bekommt oder bekommen sollte. Daher ist und sollte hier ganz klar nur der Singular vorhanden sein.

 

Wenn du mehr als nur eine Priorität verwendest ist unproduktiv, weil du dich auf mehr als eine Sache fokussierst. Du kannst also nicht mehr mit aller Kraft bei der wichtigsten Sache sein.

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In diesem Artikel möchte ich dir genauer zeigen wieso du dich immer nur auf eine Priorität beziehen solltest und auch den optimalen Weg dahin ohne die Eisenhower Matrix zu verwenden.

 

Die Priorität im Fokus

 

Wofür brauchst du eine Priorität?

 

Eine Aufgabe die dein volles und uneingeschränktes Bewusstsein benötigt?

 

Es geht hierbei um dein großes und übergeordnetes Ziel. Multitasking bringt dich nur bedingt vorwärts, weshalb du aktiv auf Singletasking setzen solltest.

 

Die Eisenhower Matrix ist eine Methode die seit Jahren empfohlen und weotergegeben wird. Nur leider gibt es hierbei ein paar Probleme. Du erstellst zuerst eine Liste. Diese Liste fängst du folglich an zu Priorisieren.

 

Wenn jedoch im Alltag weitere Punkte dazu kommen oder sich die Situation ändert, kann es schnell dazu kommen, dass deine Liste ständig aktualisiert werden muss.

 

Am Ende des Tages hast du dann vielleicht genauso viel Zeit mit der Administration der Liste verbracht, wie mit der Arbeit.

 

Das gilt es natürlich schleunigst zu unterbinden, denn eines ist klar, produktiv ist etwas anderes.

 

Schauen wir uns im nächsten Schritt einmal genauer an, was du in Zukunft tun kannst.

 

Schärfe deine Entscheidungsfähigkeit

 

Beim Setzen von Prioritäten geht es vor allem um deinen Blick für das große ganze. Du musst deine Entscheidungsfähigkeit schärfen um schnell zu erkennen, welche Schritte nötig sind um weiter zu kommen.

 

Du musst die Entscheidungsfähigkeit wie einen Muskel betrachten. Umso öfter und intensiver du ihn benutzt, desto leichter wird es und umso routinierter wirst du. Bei allen kognitiven Fähigkeiten verläuft der Prozess auf diese Weise.

 

Um auf Knopfdruck Prioritäten setzen zu können müssen also zwei Punkte passieren beziehungsweise vorhanden sein.

 

  1. Du brauchst ein klares Ziel. Wo willst du hin? Was willst du erreichen? Was sind die Schritte dahin?
  2. Übung. Übung im Umgang mit dem schnellen und direkten entscheiden und Treffen von Prioritäten.

 

Umso klarer und definierter dein Ziel ist, desto leichter wird es dir fallen die richtigen Prioritäten nahezu intuitiv zu setzen.

 

Bei jeder Aufgabe und jeder Situation die auf dich zukommt, gibt es immer genau drei Möglichkeiten des Umgangs.

 

Der Weg zum Ziel

 

Um an dein Ziel zu kommen ohne große Umwege ist es wichtig zu Wissen welchen Weg du gehen solltest.

 

Wie bereits geschrieben hast du drei Optionen, die dir in jeder Situation zur Verfügung stehen.

 

  1. Egal was du gerade machst. Die Aufgabe oder Tätigkeit ist so wichtig das du sofort handelst. Deine aktuelle Aufgabe wird pausiert und du widmest sich nur der neuen Aufgabe. Die Priorität ist also gewechselt.
  2. Die Aufgabe ist aktuell unwichtig und wird es vermutlich auch bleiben. Du selektierst und lehnst ab. Deine Priorität bleibt somit bei der aktuellen Aufgabe.
  3. Du erkennst eine Dringlichkeit oder Wichtigkeit in der herangetragenen Aufgabe. Diese übersteigt aber nicht deine aktuelle Priorität. Du notiert daher kurz und prägnant was los ist, was passieren muss und wie. Danach widmest du dich wieder deine aktuellen Aufgabe.

 

In diesem Szenario kannst du nach Fertigstellung der aktuellen Aufgabe überprüfen mit welcher Aufgabe du dich als nächstes beschäftigst. Auch hier geht es wieder darum innerhalb von Sekunden zu selektieren und die größte Priorität herauszufiltern.

 

Wie kannst du das nun in der Praxis anwenden?

 

Das für die Praxis ist in diesem Fall das Führen einer ganz simplen To-Do-Liste.

 

Wirklich!

 

Mach es dir nicht zu kompliziert. Es reicht ein Blatt Papier um alle wichtigen Aufgaben des Tages untereinander zu schreiben. Als nächstes setzt du die erste Priorität und fängst an daran zu arbeiten.

 

Beim führen einer solchen Liste kann es schnell dazu kommen, dass du am Ende des Tages noch immer offene Punkte auf dem Blatt hast. Lass dir eines jedoch gesagt sein. Wenn Feierabend ist, ist Feierabend. Lass die Liste liegen und widme dich nun deiner Auszeit in Form von Privatleben.

 

Alle noch offenen Aufgaben kannst du mir den neuen Aufgaben von morgen anfangen zu erledigen. Wenn dir mit der Zeit auffällt, das du bestimmte Aufgaben immer wieder verschiebst, ist es an der Zeit zu überlegen, ob die Aufgabe überhaupt noch aufgeschrieben werden muss oder direkt gestrichen werden kann. Da du bisher keine Priorität für die Aufgabe verwendet hast, sollte sie unwichtig sein.

 

Wenn der Aufgabe dennoch eine wichtige Rolle auf dem Weg zu deinem Ziel eingeräumt wird, solltest du entweder grundlegend über deine Priorisierung nachdenken und etwas ändern oder die Aufgabe an jemanden abgeben.

 

Wie du siehst brauchst du hierbei etwas Übung. Mit der Zeit wird es jedoch leichter und deine Art in Prioritäten zu denken wird auch weiter ausbauen. Auch im Privatleben wirst du mit der Zeit feststellen, dass sich deine Handlungen anpassen werden. Das trainieren von Entscheidungsfähigkeit ist eine der wichtigsten Faktoren für Erfolg und Höchstleistungen.

 

Jetzt bist du dran! Setzt du Prioritäten für deine Aufgaben oder allgemein im Leben? Wie machst du es und kommst du gut klar damit? Teile deine Meinung in den Kommentaren.

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