Kommunikation als Mittel um deine Produktivität zu steigern

Kommunikation ist und findet immer und überall statt. Ob du redest oder nicht. Auch ein Schweigen ist ein Mittel der Kommunikation. Grund genug dem Thema einmal mehr Aufmerksamkeit zu widmen und darauf einzugehen welche Methoden und Werkzeuge du für produktive Kommunikation hast.


Paul Watzlawick trifft den Nagel auf den Kopf mit seiner Äußerung:


“Du kannst nicht nicht kommunizieren”


Wo auch immer du bist, mit wem auch immer. Es findet ständig Kommunikation statt. Mit Worten, Gestiken oder auch ganz still durch ein Schweigen.


Gerade deshalb ist es wichtig einmal mehr darauf zu achten, wie du kommunizierst. Oftmals liegen Probleme, Hindernisse und Streitigkeiten in einem falschen Umgang mit Kommunikation. Ich möchte dir in diesem Artikel daher ein paar Kommunikationsmodelle vorstellen, um dir auf deinem Weg zu mehr Leistung und Erfolg zu helfen und Inspiration zu liefern.


Zuerst möchte ich doch jedoch nochmal darauf hinweisen, welche Macht die Kommunikation hat. Du kannst Verletzen, trösten, motivieren und animieren. Nur durch die Macht deiner Worte.


Mein geschätzter Kollege und top Kommunikationstrainer, Alexander Ellmer, hat dieses Phänomen ganz klar formuliert und als seinen Slogan in die Welt hinausgetragen.


“Sprache ist Stärke!”


So wahr, wie dieser Spruch ist, so kompliziert und komplex ist die Kommunikation auch gleichzeitig. Schauen wir uns einmal an wieso das so ist.


Kommunikation nach dem Eisberg Modell


Wenn du schon etwas auf meinem Blog unterwegs bist oder warst kennst du vermutlich ein Produktivitätsprinzip, welchem ich mich verschrieben habe, sehr gut. Das Paretoprinzip. Geläufiger als die 80/20 Regel.


Sie besagt, dass 80% unserer Leistung durch 20% Aufwand entstehen und für die restlichen 20% ein Aufwand von 80% nötig ist.


Das Eisberg Modell hat im Bereich der Kommunikation genau den gleichen Hintergrund. Wie ein Eisberg nur zu 20% sichtbar ist und gut 80% unterhalb des Wassers nicht sichtbar sind so ist es auch mit der Kommunikation.


Es findet nur etwa 20% der Kommunikation aktiv und bewusst statt. Die restlichen 80% sind passiv und unterbewusst.


Für die Praxis bedeutet das so viel wie, dass du, sollte ein Gespräch nicht in die Richtung verlaufen wie du es dir vorstellst oder absolut negativ verlaufen, darauf achten solltest was außerhalb der 20% aktiven Gesprächs passiert.


Wie ist eure Stimmlage, wie ist eure Haltung und wie gestikuliert ihr. Das sind maßgebliche Faktoren die einen passiven Einfluss auf das Gespräch nehmen können.


Systematische Kommunikation


Vor allem im Business kann es von Vorteil sein eine systematische Kommunikation an den Tag zu legen. Das bedeutet einen besonderen Wert auf die Qualität der Kommunikation zu legen. Unnütze oder unproduktive Kommunikation wird so gut wie möglich unterlassen.


Für eine systematische Kommunikation solltest du dir ein festes Konzept erstellen nachdem du vorgehst um Effizient und effektiv an die benötigten Informationen zu kommen.


Ein möglicher Aufbau hierfür könnte wie folgt aussehen.


Was willst du sagen/fragen?


Was ist der Grund für deine Kontaktaufnahme? Welche Information möchtest du haben? Mach klar, was dein Anliegen ist und was du brauchst um so unkompliziert wie möglich eine Antwort zu erhalten. Umso klarer du diesen Punkt definierst, umso weniger wird es zu Rückfragen oder Unklarheiten kommen.


Wie willst du es sagen?


Bei diesem Punkt kommt es darauf an mit wem du in Kontakt trittst. So kann die Kommunikation zwischen dir und einem Kollegen eine weitaus gelassenere sein als die zwischen dir und einem Beamten aus einer Behörde.
Es kommt hierbei darauf an für jedes Gespräch den richtigen Ton zu finden um auf einer Wellenlänge zu sein und ohne Missverständnisse zum Ziel zu kommen.


Wo willst du Fragen? Welcher Kommunikationskanal
Wann willst du eine Antwort haben?


Der letzte Punkt ist wieder besonders wichtig. Welchen Kommunikationskanal willst du Nutzen? Hierbei kommt es auf unterschiedliche Faktoren an. Wie wichtig und dringend ist das Anliegen? Brauchst du sofort eine Antwort oder reicht die Benachrichtigung des anderen bereits?


Ein Telefonat ist immer wertvoller, wenn es darum geht einen direkten Kontakt zu pflegen und schnell an eine Antwort zu kommen. Geht es jedoch nur um die Nachfrage über den aktuellen Stand eines Projektes solltest du beispielsweise eher zur E-Mail greifen, denn ein Telefonat ist immer eine Unterbrechung für den anderen. Mach dir das bewusst und gehe sorgsam mit der Zeit des anderen um, schließlich willst du auch, dass die anderen sorgsam mit deiner Zeit umgehen.


Wenn du eine schriftliche Kontaktaufnahme startest, solltest du immer, wenn du eine Antwort benötigst, das Datum mit angeben. Somit weiß der Empfänger bis wann er zu antworten hat.


Jetzt bist du dran! Welche Tipps kennst du um die Kommunikation im Business effizienter zu gestalten? Schreib deine Erfahrung in die Kommentare!

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