5 Tipps für aktive Burnout Prävention

5 Tipps für aktive Burnout Prävention

Burnout Prävention wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. Ein bedachter und bewusster Umgang mit neuen Medien, Stress und dem allgemeinem Aufkommen von viel Arbeit ist Pflicht, wenn du langfristig produktiv, Leistungsstark und ohne Burnout am Markt bleiben willst. Im folgenden habe ich daher 7 Tipps für dich die, wenn du sie in deinen Alltag integrierst, dafür sorgen werden, die Gefahr eines Burnout zu vermindern.

Das Arbeitsvolumen steigt immer weiter. Die Möglichkeiten arbeiten zu erledigen werden immer mehr, kreativer und verrückter. Für ein und die selbe Sache haben wir schier unendlich viele Alternativen. Sieh dir nur einmal die verschiedenen App Stores an. Du findest Millionen von Apps, die dir dabei helfen deinen Kalender zu führen, deine To-Dos zu notieren, dich gesünder zu ernähren, Sport zu treiben und noch so viel mehr. Und für jeden der Punkte hast du eine nahezu unendliche Auswahl.

Im Arbeitsleben kann dieser Überfluss an allem schnell zur Überforderung führen.

Damit dir das nicht passiert möchte ich dir gerne 7 Tipps an die Hand geben die für eine aktive Burnout Prävention sorgen. Somit kannst du dich nicht nur mehr darauf konzentrieren Leistung abzurufen, sondern musst dir gleichzeitig keine Sorgen machen in die Überforderung zu rutschen und auszubrennen.

Burnout Prävention Nr.1 – Nein, sagen!

Du kennst die Situation sicherlich auch. Du bist gerade am Arbeiten und plötzlich kommt ein Kollege, dein Chef oder ein Anruf rein. Das Ergebnis ist eine weitere Aufgabe die eigentlich gar nicht in deine Planung passt und die dich etwas aus dem Konzept wirft.

Hier ist es wichtig Nein zu sagen. Ja-Sager rutschen über kurz oder lang ins Burnout, weil die Überforderung sie Krank macht und dann K.O schlägt.

Wenn du einen klaren Überblick über deine Aufgaben, deine Zeitplanung und die dir zur Verfügung stehende Kraft hast, kannst du ganz genau abschätzen wann du Ja und wann du Nein sagen solltest.

Anfänglich wird es schwer sein deinem Kollegen, Chef oder der Person an der anderen Leitung ein Nein entgegen zu werfen. Dir muss eines jedoch bewusst sein. Der wichtigste Mensch für dich auf dieser Welt, bist du! Und genau so solltest du auch mit dir und deinem Körper umgehen. Respektiere dich selbst und gehe mit deiner Kraft bewusst um. Verschwende nicht, sondern nutze sie geplant und überlegt.

Mache deinem gegenüber klar, dass du das Nein nicht als Ablehnung meinst, sondern viel mehr als Aktion reichlicher Überlegung, damit du bei deinen restlichen Aufgaben die noch anstehen mit voller Kraft und maximalem Fokus dabei bist.

Burnout Prävention Nr. 2 – Realistische Ziele

Kennst du das auch?

Du setzt dir Ziele. Und erreichst sie dann nicht? Es war einfach zu viel in zu wenig Zeit.

Letztlich bringt dir diese Erkenntnis nur wenig, denn demotiviert bist du trotzdem und ein blödes Gefühl bleibt auch zurück.

Setze aus diesem Grund aktiv Ziele die realistisch sind. Ziele die so geplant und mit Teiletappen versehen sind, dass du sie erreichen kannst oder im Notfall agieren und intervenieren kannst.

Unrealistische Ziele haben noch einen weiteren Haken.

Unterbewusst arbeitet dein Kopf die ganze Zeit daran. Er versucht Wege und Möglichkeiten zu finden um das Ziel zu erreichen. Im schlimmsten Fall bringt dich das in die Situation, dass du mehr Arbeit auf dich nimmst als du erledigen kannst, nur um in eine erreichbare Nähe des Ziels zu kommen.

Ein Burnout ist in diesem Fall oft in Sichtweite. Reagiere deswegen sofort und setze realistische Ziele.

Unterteile diese wiederum in Unterziele und schon hast du ein System, welches dich motiviert, pusht und regelmäßig Erfolge spüren lässt.

Burnout Prävention Nr. 3 – Puffer und Erholung

Auch wenn der Irrglaube noch etwas verbreitet ist. Dauerhaftes Arbeiten ohne Unterbrechung bringt dich nicht vorwärts. Vielmehr schmeißt es dich zurück.

Du brauchst regelmäßige Pause und Erholung um deine Energiereserven zu füllen, deine Leistung konstant oben zu halten und somit der Gefahr eines Burnout aktiv auszuweichen.

Um das ganze nicht ausufern zu lassen, ist wichtig ein System zu schaffen. Hier kann dir die Pomodoro-Technik optimal weiterhelfen und ein perfektes System aus Arbeit/Pause liefern.

Da die Pomodoro-Technik jedoch häufig falsch verstanden oder umgesetzt wird habe ich einen Artikel verfasst, indem ich dir ganz klar zeige wie du das optimale Ergebnis damit erzielen kannst.

Burnout Prävention Nr. 4 – Gesunde Ernährung

Um ein Burnout zu vermeiden ist es hilfreich aktiv deinen Körper zu stärken und gut zu behandeln.

Dazu zählt auch die richtige Ernährung. Diese hat nämlich maßgeblich Einfluss auf unsere Energie und somit auch auf unsere Leistung und den Stresslevel.

Bei falscher Ernährung sind wir beispielsweise häufig schlapp, haben konzentrationsschwierigkeiten oder sind oft gereizt. Jeder dieser Punkt lässt unseren Stresslevel ansteigen und sorgt so, als einer von vielen Aspekten, dafür, dass wir uns schleichend einem Burnout nähern.

Die richtige Ernährung ist hier also der richtige Weg für aktive Burnout Prävention.

Nun kommt vielleicht die Frage auf, was denn richtige Ernährung ist? Es gibt dafür einen sehr ausführlichen Bericht über die verschiedenen Lebensmittel und deren Auswirkung auf unser Gehirn und somit auch unsere Leistung.

Zum Artikel geht´s hier lang.

Burnout Prävention Nr. 5 – Genug Bewegung

Eine weitere Form der Burnout Prävention ist genug Bewegung.

Für die Bewegung als Burnout Prävention hast du zwei Möglichkeiten die absolut effektiv sind und sofort Ergebnisse erzielen.

Zum einen kannst du als Ausgleich zur Arbeit zur Sport machen. Ob du hierbei eine Sportart wie Fußball oder Tennis, Kampfsport oder Kraftsport machst ist erstmal egal. Es geht hierbei um die Betätigung und damit verbundene Ausschüttung von Glückshormonen.

Die zweite Form der Bewegung kann direkt während der Arbeitszeit erfolgen. Hierbei nimmst du dir aktiv Zeiten für Spaziergänge, während der du beispielsweise durch Sprachnachrichten, Diktieren von Text oder Coachings On-the-go weiterhin produktiv bist.

Der Vorteil hierbei ist, dass du deine Produktivität dabei sogar noch steigert, weil du während eines Spaziergangs aktiv klarer denken und handeln kannst.

Jetzt bist du dran! Welche Möglichkeiten nutzt du, um einfach mal abzuschalten und dich vom Stress des Alltags zu erholen? Teile deine Tricks in den Kommentaren!

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