Content Marketing ist kosten- und zeitaufwendig. Umso mehr Content Formate geplant und gepostet werden, desto aufwändiger wird die Content Creation. Ganz klar also, dass eine hohe Frequenz nur von Konzernen mit einer großen Anzahl von Content Creatorn und Marketern gestemmt werden kann.

Falsch! Und im folgenden Artikel möchte ich dir auch gerne zeigen, wie du auch als kleiner Einzelunternehmer Content Marketing wie die ganz großen Jungs betreiben kannst. Ganz nach David gegen Goliath.

Im Marketing bekommt der Bereich Content eine immer größere Bedeutung. Kein Wunder, so lassen sich Emotionen, Geschichten und Gedanken doch wesentlich leichter und bildhafter darstellen.

Genau hier kommt das Content Marketing auch ins Spiel. Auf eine spielerische Art des Geschichtenerzählens bereitest du, sonst eher langweiligen, Content auf.

Somit kannst du ein und die selbe Botschaft durch unterschiedliche Perspektiven, Geschichten oder Plots für unterschiedliche Zielgruppen abwandeln. Schnell, direkt und ohne große Ausgaben des Marketing Budgets.

Trotzdem besteht die Herausforderung in der schieren Masse an Möglichkeiten zur Content Creation. So gibt es unterschiedliche Plattformen mit unterschiedlichen Formaten und angesprochenen Zielgruppen. Wo findest du also die Zeit zur Erstellung all diesen Contents für die unterschiedlichen Plattformen?

Das Geheimnis der Effizienz liegt im Recycling

Ich rede jetzt nicht von der Müllbeseitigung.

Viel mehr geht es hierbei um den Faktor des effizienten Umgangs mit wenig Content.

Die Frage die hierbei gestellt werden sollte lautet:

“wie kann ich aus wenig Content besonders viel machen?”

Hierfür benötigst du eine klare Struktur der du folgen kannst.

Ich zeige dir das ganze anhand einer Beispielstruktur die ich seit einiger Zeit auch selbst durchführe und anderen Leuten beibringe.

Zum Anfang benötigst du ein Masterpiece Content. Das steht für ein großes, langes Stück Content. Für das recyceln lassen sich am besten Videos nehmen, du kannst aber auch Audio oder Text nehmen. Genaueres dazu aber später.

Wenn du nun ein längeres Video erstellt hast geht es ans Eingemachte.

Du nimmst das Video und schneidest Teile davon aus. Je nach Social Media Kanal kannst du unterschiedliche Längen für Instagram, die Stories und IGTV erstellen. Gleichzeitig kannst du, je nach Länge, das Video vollständig oder in Teilen auch auf Facebook teilen.

Screenshots aus deinem Video kannst du machen und mit Text bestücken und ebenfalls posten.

Der Sinn dahinter ist also, ein großes Content Stück zu erstellen und dann das absolute maximum aus diesem einem Stück zu bekommen.

Wichtig ist hierbei noch eines.

Jeder Micro-Content Stück muss einen eigenständigen Mehrwert liefern. Ganz klar.

Schauen wir uns nun die beiden anderen Formate an.

Wie kannst du Text und Audio recyclen?

Hier kann es natürlich tricky werden, weil du nicht so massiv davon profitieren kannst wie bei Videos.

Dennoch kannst du einen Text nehmen und die Kernaussagen herausfiltern und diese als Bild mit Text auf den sozialen Netzwerken teilen.

Beim Podcasting kannst du ein Video erstellen indem du die Audiospur mit einem Bild ergänzt und kannst dieses dann in kleine Teile zerschneiden und veröffentlichen.

Ein weiterer Hack den du nutzen kannst um viel Content auf einmal zu produzieren ist folgender.

Du nimmst eine Podcast Folge auf wie gewohnt und lässt währenddessen eine Kamera mitlaufen. Du erstellst somit zwei Content Stücke zur Weiterverarbeitung, hast 0% Mehraufwand, zeigst auf authentische Weise deine Art zu arbeiten und hast somit auch noch einen guten Beitrag für deine Personal Brand geleistet.

In meiner Podcast Folge hierzu habe ich noch von einigen Tools gesprochen.

Die Tools um geniale Videos auf dem Smartphone zu schneiden und perfekt an den individuellen Social Media Kanal anzupassen lautet InShot.

Bilder kannst du am besten erstellen mit Canva oder desygner.

Jetzt musst du nur noch eines machen.

Starten!

Quellennachweis Artikelbild: Photo by Kaleidico on Unsplash

Pin It on Pinterest